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Kaiserslautern bei Projekt "Smart Cities" dabei

Kaiserslautern  

Kaiserslautern bei Projekt "Smart Cities" dabei

10.07.2019, 12:46 Uhr | dpa

Kaiserslautern bei Projekt "Smart Cities" dabei. Horst Seehofer

Horst Seehofer (CSU), Bundesminister für Inneres, Heimat und Bau. Foto: Michael Kappeler/Archivbild (Quelle: dpa)

Beim Projekt zur Entwicklung digitaler Strategien für das Stadtleben der Zukunft ist Kaiserslautern als ein Förderpartner des Bundesinnenministeriums ausgewählt worden. Die pfälzische Stadt sei bei "Modellprojekte Smart Cities" wie Cottbus und Gera ein Partner in der Kategorie "Mittlere Städte"; in der Kategorie "Großstädte" wurden Solingen, Ulm und Wolfsburg ausgewählt, wie das Ministerium am Mittwoch in Berlin mitteilte. Es hatte Städte, Kreise und Gemeinden aufgerufen, sich an einem Projekt zu beteiligen.

Der Bund will nach Angaben des Ministeriums über einen Zeitraum von zehn Jahren in vier Staffeln rund 50 Modellprojekte mit etwa 750 Millionen Euro fördern. Für die erste Staffel stehen demnach rund 150 Millionen Euro bereit. Erst vor kurzem war Kaiserslautern bereits nach einer Entscheidung im Haushaltsausschuss des Bundestages als eine Modellregion für den Aufbau des neuen Mobilfunknetzes der 5. Generation (5G) ausgesucht worden.

"Erst die Zusage zur 5G-Modellregion und jetzt Modellprojekt Smart Cities, das sind zwei gigantische Erfolge für uns", sagte Oberbürgermeister Klaus Weichel (SPD) einer Mitteilung zufolge. "Ich bin unglaublich stolz darauf, dass wir in Deutschland künftig zur Topriege der digitalen Städte gehören." Die Stadt erhalte in der ersten Runde die beantragten 15 Millionen Euro für den weiteren Ausbau ihrer Digitalisierungsprojekte in den kommenden fünf Jahren.

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) sagte zu dem Projekt: "In der Stadt trifft die Digitalisierung auf das Leben der Menschen und verändert unseren Alltag - wir kaufen zunehmend in Online-Shops statt in Geschäften, teilen Fahrzeuge und sind mit dem Smartphone ganz anders unterwegs." Für die Chancen und Herausforderungen brauche es zukunftsfähige Konzepte, auch bei der Stadtentwicklung. "Genau hier setzen die Modellprojekte Smart Cities an. Die ersten geförderten Projekte zeigen dabei eindrucksvoll, wie der digitale Wandel einer Stadt zum Nutzen der Menschen vor Ort gestaltet werden kann."

Den Zuschlag in der Kategorie "Kleinstädte und Landgemeinden" erhielten Grevesmühlen, Haßfurt, Süderbrarup und Zwönitz. In der Kategorie "Interkommunale Kooperationen und Landkreise" wurden die Kooperation Arnsberg, Olpe, Menden, Soest und Bad Berleburg und die Kooperation Brandis, Naunhof, Borsdorf, Großpösna, Belgershain, Parthenstein und Machern sowie der Landkreis Wunsiedel ausgewählt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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