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Bochums Osei-Tutu bei Test mutmaßlich rassistisch beleidigt

Bochum  

Bochums Osei-Tutu bei Test mutmaßlich rassistisch beleidigt

10.07.2019, 17:21 Uhr | dpa

Eine mutmaßlich rassistische Beleidigung des Bochumer Profis Jordi Osei-Tutu beim Test des Fußball-Zweitligisten am Dienstag gegen den FC St. Gallen (0:3) hat zu einer Auseinandersetzung zwischen beiden Clubs geführt. Nach Darstellung der Bochumer war der vom englischen Erstligisten FC Arsenal ausgeliehene Osei-Tutu von seinem Gegenspieler "auf inakzeptable Art rassistisch beleidigt" worden. Deshalb stünden "der VfL Bochum 1848, Jordi Osei-Tutu und sein Stammverein, der FC Arsenal, in enger Abstimmung, um diesen Vorfall aufzuarbeiten".

"Niemand sollte jemals diskriminiert werden, und es ist wirklich schwer nachvollziehbar, wie sich ein Profi-Fußballkollege auf diese Weise respektlos verhalten kann. Arsenal und der VfL Bochum haben mich großartig unterstützt und ich hoffe, dass wir letztlich demonstrieren können, dass Rassismus im Fußball keinen Platz hat" , kommentierte Osei-Tutu.

St. Gallen streitet den mutmaßlichen Vorfall ab und reagierte mit einem Dementi. "Unsere Spieler pflegen einen respektvollen Umgang untereinander, völlig unabhängig von Herkunft, Hautfarbe oder Religion. Der betroffene Spieler hat in einem klärenden Gespräch mit den Verantwortlichen glaubhaft versichert, sich auch gestern im Spiel gegen den VfL Bochum an diesen Vereinsgrundsatz gehalten zu haben", teilte der Schweizer Erstligist mit. "Der FC St. Gallen 1879 stellt klar, dass er jede Form von Rassismus und Diskriminierung aufs Schärfste verurteilt. Entsprechende Verfehlungen würden ohne jeden Toleranzspielraum sanktioniert."

Nach der mutmaßlichen Beleidigung hatte Osei-Tutu unter Tränen den Platz verlassen und war von seinen Mitspielern getröstet worden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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