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Hiddensee: Neue Buhnen zum Schutz vor schweren Sturmfluten

Insel Hiddensee  

Hiddensee: Neue Buhnen zum Schutz vor schweren Sturmfluten

11.07.2019, 02:57 Uhr | dpa

Hiddensee: Neue Buhnen zum Schutz vor schweren Sturmfluten. Strand und Dünen auf der Insel Hiddensee

Wellen schlagen an den Ostseestrand auf der Insel Hiddensee. Stefan Sauer/Archivbild Foto: Stefan Sauer (Quelle: dpa)

Die Insel Hiddensee wird durch neue Buhnen vor Sturmfluten der Ostsee geschützt. In den vergangenen Monaten ist für rund fünf Millionen Euro ein Buhnensystem gebaut worden, um die Orte Vitte und Kloster besser vor schweren Sturmfluten mit einem Hochwasserstand von bis zu 2,60 Meter zu bewahren, teilte das Umweltministerium mit. Heute will sich Agrar- und Umweltminister Till Backhaus (SPD) über die neuen Schutzmaßnahmen informieren.

Die alten Buhnen, die in den 1960-er und 1970-er Jahren wie Dämme errichtet worden waren, sind durch die Schiffbohrmuschel Teredo navalis stark beschädigt worden. Sie hatten zudem die geplante Bestandsdauer von 50 Jahren erreicht und mussten ersetzt werden. Seit September 2018 wurden laut Ministerium 42 neue, jeweils 80 Meter lange Buhnen mit 10 400 Holzpfählen gerammt. Dabei wurden an Land knapp 3000 Kiefernpfähle verbaut. Das Gros waren jedoch Hartholzpfähle, die gegen den Befall mit der Schiffbohrmuschel resistent sind.

Das neue Buhnensystem wurde zu 70 Prozent aus Mitteln des Bundes aus der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung des Küstenschutzes und zu 30 Prozent vom Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Zum Sturmflutschutzsystem auf Hiddensee gehören neben den Buhnen unter anderem auch Steinwälle sowie Strandaufspülungen. Zuletzt gab es zum Jahreswechsel 2019 auf Hiddensee eine Sturmflut.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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