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Mehr Grün, mehr Bahn: Millionen-Paket gegen Klimawandel

Stuttgart  

Mehr Grün, mehr Bahn: Millionen-Paket gegen Klimawandel

11.07.2019, 13:54 Uhr | dpa

Mehr Grün, mehr Bahn: Millionen-Paket gegen Klimawandel. Autos fahren neben einer Stadtbahn

Autos fahren neben einer Stadtbahn der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB). Foto: Lino Mirgeler/Archivbild (Quelle: dpa)

Die Stadt Stuttgart will den Klimaschutz in der schwäbischen Metropole mit einem millionenschweren Paket aus alten Forderungen und neuen Vorgaben verbessern. Ziel sei es, die Energie- und auch die Verkehrswende deutlich schneller zu gestalten, als dies bislang der Fall gewesen sei, sagte Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) am Donnerstag. Das 200 Millionen Euro schwere Paket sieht unter anderem Änderungen beim Bau, bei der Stadtbepflanzung, bei der Nutzung des Solarstroms und im Straßenverkehr vor. Der Stuttgarter Gemeinderat muss noch über das Vorhaben entscheiden.

"Die Diskussionen der vergangenen Monate machen deutlich, dass wir zusätzlich etwas machen sollen und wollen", sagte Kuhn. Ähnlich wie andere baden-württembergische Kommunen könne Stuttgart eigene Neubauten klimaneutral gestalten, Flachdächer begrünen und die Zuschüsse an den öffentlichen Nahverkehr erhöhen sowie neue Buslinien mit eigenen Fahrspuren einrichten. Die Infrastruktur solle in Stuttgart für die Elektro-Mobilität ausgebaut und sogenannte Heizpilze verboten werden. "Ich lasse zudem rechtlich prüfen, ob wir eine Solardachpflicht für Neubauten einführen können", sagte Kuhn.

Der Bioanteil in den städtischen Kantinen und in den Schulen wird nach den Vorstellungen der Rathausspitze erhöht, der städtische Fuhrpark umgestellt. Pro Doppelhaushalt sollten 1000 Bäume und 25 Kilometer Hecken gepflanzt werden.

Vor allem im Sommer kämpft Stuttgart mit Hitze und schlechter Luft, die die Stadt auch auf den Klimawandel zurückführt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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