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Backhaus: Bund trägt eigene Kosten für Löscheinsatz selbst

Lübtheen  

Backhaus: Bund trägt eigene Kosten für Löscheinsatz selbst

11.07.2019, 17:16 Uhr | dpa

Backhaus: Bund trägt eigene Kosten für Löscheinsatz selbst. Till Backhaus (SPD)

Till Backhaus (SPD), Landwirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Jens Büttner (Quelle: dpa)

Der Bund stellt nach Angaben von Umweltminister Till Backhaus (CDU) die ihm beim Löschen des Waldbrandes bei Lübtheen entstandenen Kosten nicht in Rechnung. Das habe das Bundesfinanzministerium in einem Telefonat zugesichert, sagte Backhaus am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Somit müssten die betroffenen Gemeinden und der Landkreis Ludwigslust-Parchim nicht für den kostspieligen Einsatz der Lösch-Hubschrauber von Bundespolizei und Bundeswehr sowie der Räumpanzer aufkommen.

Der Brand auf dem früheren, insgesamt 6200 Hektar großen Truppenübungsplatz bei Lübtheen war am 30. Juni ausgebrochen und konnte erst eine Woche später gelöscht werden. Durch die starke Belastung mit alter Munition waren die Löscharbeiten am Boden massiv eingeschränkt. Deshalb kamen Lösch-Hubschrauber sowie Räum- und Löschpanzer zum Einsatz. Das hatte die Kosten kräftig nach oben getrieben.

Nach Angaben von Backhaus ist mit Gesamtkosten in Höhe von 3 bis 3,5 Millionen Euro pro Löschtag zu rechnen. Bei sieben Löschtagen kämen so mehr als 20 Millionen Euro zusammen. Landrat Stefan Sternberg (SPD) hatte am Mittwoch in Lübtheen erklärt, dass die Kostenaufstellung wenigstens noch bis zum Wochenende laufe.

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben als Eignerin des betroffenen Geländes habe den Brandschaden auf etwa 15 Millionen Euro taxiert, sagte Backhaus. Bei dem Waldbrand wurden laut Bundesforst 944 Hektar Wald in Mitleidenschaft gezogen. Die Behörden vermuten vorsätzliche Brandstiftung und ermitteln dazu.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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