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Bund will mehr Cybersicherheit: Neuer Standort

Freital  

Bund will mehr Cybersicherheit: Neuer Standort

11.07.2019, 17:25 Uhr | dpa

Bund will mehr Cybersicherheit: Neuer Standort. Bundesinnenminister Horst Seehofer

Bundesinnenminister Horst Seehofer. Foto: Wolfgang Kumm/Archivbild (Quelle: dpa)

Der Bund will für mehr Sicherheit im Internet sorgen. "Das ist ein großes Thema für die Gegenwart und ein noch größeres für die Zukunft", sagte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) am Donnerstag in Freital. Dort soll ein zweiter Standort des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) mit 200 neuen Stellen entstehen. Eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichneten Seehofer und der sächsische Innenminister Roland Wöller (CDU) während des Termins.

Seehofer und auch BSI-Präsident Arne Schönbohm stellten aber klar, dass es nicht bei der Absichtserklärung bleiben soll. "Wir sind gekommen, um zu bleiben", sagte der Behördenchef. Cybersicherheit werde ein neues Qualitätsmerkmal "Made in Germany" sein. Ziel und Anspruch des BSI sei es, in ganz Deutschland ein einheitlich hohes
IT-Sicherheitsniveau zu schaffen. Deshalb baue man die Präsenz in der Fläche aus, um vor allem die Länder, Kommunen und die Wirtschaft noch besser unterstützen zu können.

Wöller hält Freital als Standort auch deshalb für ideal, weil er sich nur wenige Kilometer von Dresden und damit einem der wichtigsten Halbleiterstandorte in Europa entfernt befindet. Das BSI will sich in Freital unter anderem mit der 5-G-Technologie befassen, zu der es auch an der TU Dresden einen Forschungsschwerpunkt gibt. Die Aufgabe des Amtes mit Hauptsitz in Bonn besteht darin, die Cyber-Sicherheit im Zeitalter der Digitalisierung zu gewährleisten. Behörden und Firmen registrieren sei langem eine Zunahme von Cyberattacken im Netz.

Seehofer bezeichnete die Ansiedlung einer Bundesbehörde in Freital auch als Beitrag zur Strukturpolitik: "Zum einen profitiert das BSI von der Nähe und guten Anbindung zum "Silicon Saxony", dem Innovationscluster in der Region Dresden. Zum anderen strahlt der
neue Standort mit wertigen Arbeitsplätzen auf Regionen aus, die vom Strukturwandel betroffen sind." Diese Politik wolle die Bundesregierung auch anderswo fortsetzen.

Nach Angaben Schönbohms soll die Hälfte der für Freital avisierten Arbeitsplätze schon in diesem Jahr geschaffen werden, die andere Hälfte bis Ende 2020. Zu diesem Zeitpunkt soll das BSI dann insgesamt 1400 Stellen haben.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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