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Feuer bei Rechlin: Verdacht auf Brandstiftung

Rechlin  

Feuer bei Rechlin: Verdacht auf Brandstiftung

12.07.2019, 05:34 Uhr | dpa

Feuer bei Rechlin: Verdacht auf Brandstiftung. Ein Löschfahrzeug der Feuerwehr

Ein Löschfahrzeug der Feuerwehr. Foto: Daniel Bockwoldt/Archivbild (Quelle: dpa)

Nach dem Brand in einem munitionsbelasteten Waldgebiet bei Rechlin (Mecklenburgische Seenplatte) ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung. Grund dafür ist, dass bei dem Feuer am Donnerstagabend unweit der Müritz viele Brandausbruchstellen gefunden wurden, wie Wehrführer Bodo Burk am Freitag erklärte. Weil ein Teil der Fläche bereits in der Vergangenheit vom Munitionsbergungsdienst beräumt worden war, konnten die rund 40 Feuerwehrleute das Gebiet betreten. Freizeitschiffer hatten von der Müritz aus Rauchsäulen gesehen und gemeldet. Das Feuer breitete sich schnell von einem auf vier Hektar aus, konnte mit Hilfe von Wasser in Tankwagen aber gelöscht werden.

In Rechlin-Nord gab es vor rund 100 Jahren die Erprobungsstelle der deutschen Luftfahrt, die in der NS-Zeit zur Erprobungsstelle der Luftwaffe mit mehreren tausend Beschäftigten wurde. Das riesige Gelände mit dem Flugplatz Lärz wurde mehrfach bombardiert. So gibt es immer noch große und stark munitionsverseuchte Wälder, auch auf der Müritz sind noch Teile wegen der Bombardierung von damals gesperrt.

Das Feuer war am Donnerstag im Wald westlich der Kreisstraße 18 ausgebrochen, an den ein Urlauberdorf grenzt. Dort hatte es touristische Pläne gegeben. Das am stärksten verseuchte Gebiet liegt auf der östlichen Straßenseite. "Dort wären wir auch nicht reingegangen", sagte Burk. Im April hatte es zuletzt auf einer anderen Ex-Militärfläche Rechlins gebrannt, auch dort wird Brandstiftung vermutet.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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