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220 Feuerwehreinsätze in Trier durch Unwetter ausgelöst

Trier  

220 Feuerwehreinsätze in Trier durch Unwetter ausgelöst

12.07.2019, 08:11 Uhr | dpa

220 Feuerwehreinsätze in Trier durch Unwetter ausgelöst. Unwetter in Trier

Anwesen im Stadtteil Olewig sind von Wasser geflutet. Foto: Harald Tittel (Quelle: dpa)

Ein Unwetter mit Starkregen und Hagel hat in Trier für viele vollgelaufene Keller und Sturmschäden gesorgt. Die Berufsfeuerwehr und sämtliche freiwilligen Feuerwehren der Stadt rückten am späten Abend und in der Nacht zu über 220 Einsätzen aus, wie die Feuerwehr am Freitag mitteilte. Unterstützt wurden sie dabei von der Polizei, dem Technischen Hilfswerk und den Stadtwerken.

Zahlreiche Keller seien vollgelaufen und Straßen überflutet worden, wie die Polizei in der Nacht mitteilte. Bäume seien umgestürzt, Kanaldeckel angehoben worden und Ampeln ausgefallen. Auch Parkhäuser liefen demnach voll. Autofahrer wurden aufgefordert, vorsichtig zu fahren. Menschen wurden ersten Erkenntnissen zufolge aber nicht verletzt.

Ein Einsatzschwerpunkt war das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder, in dem mehrere Keller volliefen. Der Krankenhausbetrieb sei aber nicht gestört gewesen, wie die Stadt mitteilte. Mit der Hilfe von zahlreichen Mitarbeitern konnte die Feuerwehr die Abpumparbeiten am späten Abend abschließen.

Die Deutsche Bahn berichtete von Zugverspätungen und Auswirkungen auf den Hauptbahnhof in Trier. Es kam zu Gleisänderungen wegen des starken Regens, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn. Gesperrt war der Hauptbahnhof am Abend allerdings nicht, dies war zuvor von der Bahn im regionalen Twitter-Account vermeldet worden. Auf mehreren Strecken kam es zu Verzögerungen als Folge des starken Regens.

Ein Video im Twitter-Kanal der Stadt zeigte heftigen Regen, ein Foto dokumentierte zudem starke Hagelschauer. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte schwere Gewitter für den Nachmittag in Rheinland-Pfalz vorhergesagt.

Für Freitag warnt der DWD erneut vor Unwettern in Rheinland-Pfalz. Am Nachmittag bilden sich demnach kräftige Schauer und Gewitter mit lokalen Sturzfluten. Ob eine solche Sturzflut erneut Trier trifft, sei nicht vorherzusagen, sagte ein Sprecher des DWD. Sollte sich der Regen stattdessen über einem Wald ergießen, könne das Wasser unproblematisch abfließen. In der Stadt mit zahlreichen Betonflächen sei die Kanalisation mit solchen Wassermassen dagegen schnell überlastet.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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