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Geraer Missbrauchsprozess: 31-Jähriger geht gegen Urteil vor

Gera  

Geraer Missbrauchsprozess: 31-Jähriger geht gegen Urteil vor

16.07.2019, 12:52 Uhr | dpa

Geraer Missbrauchsprozess: 31-Jähriger geht gegen Urteil vor. Landgericht Gera

Ein Schild weist auf das Amtsgericht und das Landgericht hin. Foto: Jens Kalaene/Archiv (Quelle: dpa)

Der wegen Missbrauchs eines drei Monate alten Babys verurteilte Mann geht gegen die Entscheidung des Landgerichts Gera vor. Der Anwalt des 31-Jährigen habe nach dem Urteil vom 8. Juli Revision eingelegt, sagte eine Sprecherin des Gerichts am Dienstag. Er war zu vier Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt worden. Gegen eine 19-jährige Mitangeklagte hatte das Gericht eine Jugendstrafe von einem Jahr zur Bewährung verhängt. Sie hatte das Urteil sofort angenommen.

Die beiden hatten laut Urteil den Säugling im Jahr 2016 sexuell missbraucht und die Tat mit einem Handy gefilmt. Es sei vor allem der Mann gewesen, der seine sexuellen Fantasien habe umsetzen wollen. Der große Altersunterschied von zwölf Jahren habe dazu geführt, dass die junge Frau den Wünschen ihres damaligen Freundes nachgekommen sei.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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