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Tirol sperrt zwei Autobahn-Abfahrten für große Lastwagen

Innsbruck  

Tirol sperrt zwei Autobahn-Abfahrten für große Lastwagen

16.07.2019, 15:10 Uhr | dpa

Das österreichische Bundesland Tirol legt im Kampf gegen den Transitverkehr nach und sperrt künftig zwei Autobahn-Abfahrten für große Lastwagen. Konkret richten sich die neuen Fahrverbote gegen mehr als zwölf Meter lange Laster, die nach Ansicht der Landesregierung an zwei Stellen den Verkehr auf dem Weg zu Tankstellen behindern. Daher dürfen diese Fahrzeuge vom 1. August an nicht mehr in Fritzens/Wattens (von der Inntal-Autobahn auf die L223) und Innsbruck-Süd (von der Brennerautobahn auf die Brennerstraße B182) abfahren, wie das Land am Dienstag mitteilte.

Die Fahrverbote seien weitere Schritte, um auf Tirols Straßen die Verkehrs- und Versorgungssicherheit zu gewährleisten und die "massive Verkehrsbelastung" zu verringern, sagte Tirols Landeschef Günther Platter (ÖVP). Die Engpässe bei den Tankstellen seien eine starke Beeinträchtigung der Lebensqualität der Tiroler, sagte Verkehrsreferentin Ingrid Felipe (Grüne). "Es handelt sich dabei um ein Pilotprojekt für sechs Monate", sagte Platter.

Tirol verschärft damit erneut den Streit um den Transitverkehr zwischen Bayern und Italien. Zuletzt hatte die Landesregierung Wochenend-Fahrverbote gegen Ausweichverkehr bei Stau auf der Autobahn eingeführt, auch an der Lkw-Blockabfertigung will das Bundesland festhalten. Die Maßnahmen haben einen Verkehrsstreit zwischen Deutschland und Österreich ausgelöst. Am 25. Juli treffen sich der deutsche Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und sein österreichischer Kollege Andreas Reichhardt sowie Landeschef Platter daher zu einem Transitgipfel in Berlin.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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