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Schüler fordern Entschuldigung von Kultusminister Lorz

Wiesbaden  

Schüler fordern Entschuldigung von Kultusminister Lorz

17.07.2019, 20:01 Uhr | dpa

Schüler fordern Entschuldigung von Kultusminister Lorz. Alexander Lorz (CDU) spricht und gestikuliert

Alexander Lorz (CDU) spricht während einer Pressekonferenz im Rahmen der Kultusministerkonferenz (KMK). Foto: Silas Stein/Archivbild (Quelle: dpa)

Nach dem Aufruf zu einem Ende der regelmäßigen Demonstrationen von "Fridays for Future" haben Schüler den hessischen Kultusminister Alexander Lorz (CDU) zu einer Entschuldigung aufgefordert. Es sei falsch, dass die Demonstrationen ihr Ziel erreicht hätten, hieß es in einer am Mittwochabend veröffentlichten Erklärung der hessischen Vernetzungsgruppe von "Fridays for Future". "Es ist aus unserer Sicht schockierend, wie ein Mitglied der hessischen Landesregierung ... so schlecht über die Ziele der europaweit größten Klima- und Schülerbewegung informiert sein kann."

Die Vernetzungsgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern aller Ortsinitiativen habe den Brief an Lorz, das Kultusministerium und an die hessische Landesregierung in mehreren Abstimmungen beschlossen, sagte ein Sprecher in Wetzlar. "Wir möchten ernst genommen werden", fügte er hinzu. Äußerungen wie die des Ministers zeigten, dass dies noch nicht richtig geschehe. In den nächsten Wochen seien in Hessen weitere Aktionen von "Fridays for Future" geplant.

Lorz, der zurzeit auch Präsident der Kultusministerkonferenz (KMK) ist, hatte in einem Interview der Wochenzeitung "Die Zeit" gesagt, es bringe nichts, "jetzt noch weiter der Schule fern zu bleiben". Der Klimaschutz sei inzwischen als zentrales Thema in Politik und Medien angekommen. Sollten die Klimastreiks der Schüler nach den Sommerferien wieder beginnen, könne man nicht ausschließen, dass zu entsprechenden Mitteln gegriffen werde, sagte Lorz auf die Frage nach Sanktionen wie einer Bußgeldzahlung.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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