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Pharmahändler Lunapharm fordert Entschädigung vom Land

Potsdam  

Pharmahändler Lunapharm fordert Entschädigung vom Land

20.07.2019, 16:29 Uhr | dpa

Der Brandenburger Pharmahändler Lunapharm, dem nach dem Skandal um gestohlene Krebsmedikamente Produktion und Handel von Arzneimitteln untersagt wurde, hat Entschädigung vom Land gefordert. "Es handelt sich um einen hohen zweistelligen Millionenbetrag", sagte Klaus Kocks, Sprecher von Lunapharm, am Samstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Auch die Sprecherin des Gesundheitsministeriums, Gerlinde Krahnert, bestätigte die Forderung nach einer Entschädigung. Ein entsprechender Antrag sei eingegangen und werde vom Landesamt geprüft, sagte sie auf Anfrage. Zuvor hatte die "Märkische Allgemeine Zeitung" darüber berichtet. Die genannte Forderung von rund 70 Millionen Euro wollten weder das Unternehmen noch die Ministeriumssprecherin bestätigen.

Dem Unternehmen war vorgeworfen worden, mit angeblich in Griechenland gestohlenen Krebsmedikamenten gehandelt zu haben. In Zusammenhang mit der Aufklärung trat Gesundheitsministerin Diana Golze (Linke) zurück. Das Unternehmen hat die Vorwürfe komplett zurückgewiesen und will nächsten Donnerstag seine Sicht der Dinge auf einem Pressetermin darlegen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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