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Loveparade: Katastrophe auch nach neun Jahren unvergessen

Duisburg  

Loveparade: Katastrophe auch nach neun Jahren unvergessen

21.07.2019, 08:27 Uhr | dpa

Der Tag der Loveparade-Katastrophe vor neun Jahren bleibt für Eltern und Familienmitglieder wie auch viele weitere Betroffene unvergessen: Am 24. Juli 2010 starben 21 Menschen bei einer Massenpanik im Gedränge der Duisburger Technoparty. Zum neunten Jahrestag am Mittwoch kommen die Hinterbliebenen und andere damals Traumatisierte und Verletzte zur jährlichen Gedenkfeier am Mahnmal zusammen. Am Abend zuvor organisiert der Verein "Bürger für Bürger" die "Nacht der 1000 Lichter".

21 Familien aus Deutschland, Australien, China, Italien, Spanien und den Niederlanden verloren damals Söhne oder Töchter. Nach Angaben von Pfarrer und Ombudsmann Jürgen Widera werden die Angehörigen auch aus dem Ausland wieder anreisen, um beim gemeinsamen Erinnern an der Gedenkstätte im Tunnel dabei zu sein - jenem Ort, an dem der einzige Ein- und Ausgang zum Gelände der Loveparade damals für die Feiernden zur Falle wurde. 21 Menschen wurden erdrückt, mehr als 650 wurden verletzt. Viele Angehörige leiden bis heute ebenso wie zahlreiche der Überlebenden noch immer an den körperlichen und seelischen Folgen.

Fünf Jahre nach dem Unglück hatte sich die Stiftung Duisburg 24.7.2010 gegründet, die psychologische und seelsorgerische Hilfe für Opfer der Katastrophe organisiert und das Gedenken aufrechterhält. Die Mitglieder geben auch Unterstützung bei Renten- und Kostenübernahmeanträgen und bei der Suche nach finanzieller Hilfe für Therapien. Noch immer würden sich Betroffene melden, wie es hieß. Die Angebote hätten vielen traumatisierten und verletzten Menschen bereits geholfen und ihre Notlage gemildert. Allein im Jahr 2018 wurden demnach rund 650 therapeutische Gespräche geführt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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