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Danish Crown verarbeitet in Teterow nur noch Rinder

Teterow  

Danish Crown verarbeitet in Teterow nur noch Rinder

22.07.2019, 14:45 Uhr | dpa

Danish Crown verarbeitet in Teterow nur noch Rinder. Im Kühlraum hängen Rinderhälften

Im Kühlraum hängen Rinderhälften. Foto: Bernd Wüstneck/Archivbild (Quelle: dpa)

Der größte Schlachthof in Mecklenburg-Vorpommern - die Danish Crown Teterower Fleisch GmbH - wird ab Ende August nur noch Rinder und keine Schweine mehr schlachten. Das teilte das Unternehmen am Montag der Belegschaft mit, wie es in einer Pressemitteilung hieß. Hintergrund seien die niedrigen Preise für Schweinefleisch, die das Geschäft unrentabel machten. Rinder seien das Hauptgeschäft der Teterower. Den Eigentümern falle dieser Schritt nicht leicht, doch zur Standort-Sicherung sei er unvermeidbar.

Von rund 200 festen Mitarbeitern sind etwa 20 Beschäftigte von dem Aus betroffen. Die meisten davon hätten bereits andere Jobs im Unternehmen. Zudem werden Werksverträge mit anderen Firmen aufgelöst, die 50 Mitarbeiter für die Schweinesparte hatten - meist aus Osteuropa. Zuvor war in Teterow schon die Schafschlachtung eingestellt worden.

Der dänische Konzern, der mit mehr als 25 000 Mitarbeitern als Branchenriese gilt, hatte Teterow 2017 übernommen. Die Kapazität war mit rund 100 000 Rindern angegeben worden. "Das ist eine unternehmerische Entscheidung, die muss man anerkennen", sagte der Präsident des Landesbauernverbandes Detlef Kurreck. Mit dem Land arbeite man an einer Lösung. So soll vor allem tierwohlorientierten Schweinehaltern, die im Vertrauen auf kurze Transportwege investiert haben, eine Alternative angeboten werden. Im Nordosten gibt es unter anderem einen kleineren Schlachthof in Parchim.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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