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Polizeigewerkschaft: Tat wie in Voerde nicht zu verhindern

Voerde (Niederrhein)  

Polizeigewerkschaft: Tat wie in Voerde nicht zu verhindern

23.07.2019, 08:31 Uhr | dpa

Polizeigewerkschaft: Tat wie in Voerde nicht zu verhindern. Blumen und Kerzen stehen an den Gleisen

Blumen und Kerzen stehen an den Gleisen am Bahnhof. Foto: Christoph Reichwein (Quelle: dpa)

Ein tödlicher Stoß vor einen einfahrenden Zug wie am Bahnhof im niederrheinischen Voerde lässt sich nach Einschätzung der Polizeigewerkschaft GdP in Nordrhein-Westfalen nicht verhindern. Ein 28-jähriger Mann soll eine 34-jährige Frau am Samstag vor einen einfahrenden Zug gestoßen, wodurch sie tödliche Verletzungen erlitt. Der GdP-Vorsitzende in NRW Michael Mertens vermutet eine Zufallstat: "Der hat sie zufällig auf dem Bahnsteig gesehen und sich entschlossen, die Frau vor den Zug zu stoßen", sagte Mertens.

Das sei eine nicht voraussehbare und sehr heimtückische Tat: "So etwas kann man nicht voraussehen. Wenn man so etwas verhindern möchte, müsste man sämtliche Bahnsteige sperren, bis der Zug steht. Das ist völlig unrealistisch", sagte Mertens. Alternativ würde ein Täter dann jemanden im Straßenverkehr vor den Bus stoßen.

Der mutmaßliche Täter habe in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von niederschwelligen Straftaten begangen. "Für Hinterbliebene ist das schwer erträglich, die dann denken: Warum läuft so jemand frei herum", sagte Mertens. Aber man könne niemanden prophylaktisch in Haft nehmen.

Die Deutsche Bahn äußerte Betroffenheit und Anteilnahme mit der getöteten Frau: "Die Deutsche Bahn ist über den Tod der jungen Frau am Bahnhof in Voerde zutiefst erschüttert. Unsere Anteilnahme und unser tief empfundenes Beileid gilt den Angehörigen der getöteten Frau, die auf so tragische Weise ihr Leben verloren hat."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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