Sie sind hier: Home > Regional >

Wetter bleibt extrem: Erst noch mal Hitze, dann Starkregen

Offenbach am Main  

Wetter bleibt extrem: Erst noch mal Hitze, dann Starkregen

25.07.2019, 10:26 Uhr | dpa

Wetter bleibt extrem: Erst noch mal Hitze, dann Starkregen. Sommerhitze

Ein Badegast springt im Gegenlicht der Sonne vom 10-Meter-Turm in einem Freibad. Foto: Friso Gentsch (Quelle: dpa)

Erst Werte um die 40 Grad, dann Abkühlung mit Starkregen: Das Wetter im Saarland und in Rheinland-Pfalz bleibt in den kommenden Tagen extrem.

Die Hitzewelle hält am Freitag zunächst noch an. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet mit Spitzentemperaturen von 39 Grad. Die zu Anfang noch dünnen Schleierwolken weichen voraussichtlich im Laufe des Tages Quellwolken. Zum Abend hin bestehe dann ausgehend vom Bergland eine geringe Wahrscheinlichkeit einzelner Hitzegewitter.

Nach und nach mehr Wolken sollen in der Nacht zum Samstag aufziehen. Die bringen laut Vorhersage einzelne Schauer oder Gewitter mit. Deutlich abgekühlt und nasser ist es dann am Samstag. Der DWD rechnet mit Schauern und Gewittern mit Starkregen bei maximalen Werten zwischen 26 und 31 Grad. Abgesehen von Gewitterböen wehe schwacher Wind aus unterschiedlichen Richtungen. Damit geht die aktuelle Hitzephase am Wochenende zu Ende.

Der Höhepunkt der heißen Phase dürfte am Donnerstag erreicht worden sein. Nach vorläufigen Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wurden in Mülheim-Kärlich 40,3 Grad gemessen, das wäre schon wieder ein Hitzerekord. Es handele sich allerdings um eine externe Messstation, sagte ein DWD-Sprecher. Die Werte müssten erst noch bestätigt werden. Falls es dabei bleibt, wäre damit der erst am Mittwoch gemessene Höchstwert von 39,9 Grad in Bad Neuenahr-Ahrweiler bereits nach einem Tag übertroffen worden.

Die hohen Temperaturen können derweil für Menschen und Tiere gefährlich werden. In Frankenthal beispielsweise befreiten Polizisten zwei Hunde aus einem überhitzen Auto. Der Wagen sei über Stunden in der Sonne geparkt gewesen, teilten die Beamten mit. "Die Fenster waren zwar zum Teil heruntergelassen, dennoch herrschten im Fahrzeug viel zu hohe Temperaturen für die Tiere." Die Hunde seien dehydriert gewesen, hätten sich aber relativ schnell erholt.

Die Polizei appelliert an alle Fahrer, keine Menschen oder Tiere bei hohen Temperaturen im Fahrzeug zu lassen; auch nicht für eine kurze Zeit. Generell litten vor allem ältere Menschen unter der Hitze. "Mangel an Flüssigkeit, der Aufenthalt im Freien oder im heißen Fahrzeug, der warmen Wohnung, bringen zusätzliche Probleme in den Alltag der Senioren."

Möglicherweise habe das Wetter beispielsweise eine 90-Jährige in der Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein in Gefahr gebracht, erklärte ein Polizeisprecher. Die Frau war drei Tage lang nicht gesehen worden. Die Beamten fanden die Rentnerin schließlich auf dem Boden liegend in ihrem Haus vor. Die Frau sei nach einer ersten Versorgung vor Ort ins Krankenhaus gebracht worden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal