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Polizei: Bisher elf Tote bei Badeunfällen in Saison 2019

Prerow  

Polizei: Bisher elf Tote bei Badeunfällen in Saison 2019

25.07.2019, 15:44 Uhr | dpa

Bei Badeunfällen sind nach Angaben der Wasserschutzpolizei in Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr bisher elf Menschen ums Leben gekommen. Dabei handelte es sich in den meisten Fällen um ältere Badegäste, die am Meer oder an einem der vielen Seen im Land verunglückten, wie ein Polizeisprecher am Donnerstag in Rostock erklärte.

Der jüngste Fall ereignete sich am Mittwoch am Strand des Ostseebades Boltenhagen (Nordwestmecklenburg). Dort war ein 77 Jahre alter Urlauber aus Dessau-Roßlau (Sachsen-Anhalt) mit Familienangehörigen schwimmen gegangen, dann aber auf eigenen Wunsch noch länger in der Ostsee geblieben. Kurze Zeit später sei er dann etwa 25 Meter vom Strand entfernt regungslos im Wasser treibend entdeckt und geborgen worden. Reanimationsmaßnahmen durch Ersthelfer und dann durch den alarmierten Notarzt blieben erfolglos.

Die hohen Temperaturen Anfang Juni hatten in diesem Jahr schon früh für volle Strände an Ostseeküste und Seen gesorgt. Mit der einsetzenden Ferienzeit nahm dann der Ansturm auf die Badestrände nochmals zu. Anfang August aber enden bereits Ferien in den ersten Bundesländern wie Berlin und Brandenburg. Von dort kommen traditionell viele Urlauber in den Nordosten.

Im heißen Sommer 2018 hatte die Wasserschutzpolizei für die gesamte Badesaison in Mecklenburg-Vorpommern 25 Tote bei Badeunfällen registriert. Im deutlich kühleren Jahr 2017 gab es elf Badetote.

Für Aufsehen sorgte in diesem Jahr der Tod einer Zehnjährigen, die Anfang Juni als Nichtschwimmerin in einem Freibad in Tessin bei Rostock ertrank. Ende Juni verunglückten an einem Tag ein 68-Jähriger in Prerow (Vorpommern-Rügen), der wiederbelebt werden konnte, aber später an den Folgen starb, und ein 54-Jähriger in Warnemünde in der Ostsee.

Die Polizei ermittelt weiter nach einem Unfall mit einem Steh-Paddler auf dem Fleesensee bei Malchow. Der 33 Jahre alte Tourist war Mitte Juni mit Board hinausgepaddelt, gekentert und konnte trotz Wassertiefe von zwei Metern nur tot geborgen werden. Er war laut Staatsanwaltschaft Nichtschwimmer.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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