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Bouillon zu Kritik: Polizei im Saarland ist einsatzfähig

Saarlouis  

Bouillon zu Kritik: Polizei im Saarland ist einsatzfähig

26.07.2019, 16:53 Uhr | dpa

Bouillon zu Kritik: Polizei im Saarland ist einsatzfähig. Klaus Bouillon (CDU)

Klaus Bouillon, Minister für Inneres und Sport (CDU). Foto: Oliver Dietze/Archivbild (Quelle: dpa)

Der saarländische Innenminister Klaus Bouillon (CDU) hat Kritik an der Sicherheitslage im Land zurückgewiesen. "Die Darstellung, die Polizei wäre nicht einsatzfähig, ist falsch", sagte er am Freitag zu Aussagen des Saarlouiser Oberbürgermeisters Peter Demmer (SPD). Dieser hatte kürzlich an den Minister appelliert, "schnell und unbürokratisch neue Stellen im Bereich der Vollzugspolizei zu schaffen". Sonst könne die Sicherheit vor Ort in Zukunft nicht gewährleistet werden.

Bouillon sagte, er habe seit 2016 insgesamt 340 neue Stellen bei der Polizei geschaffen. Anfang Oktober werde er 129 neue Kommissaranwärter vereidigen: Dies sei die höchste Einstellungszahl bei der saarländischen Polizei seit 35 Jahren. Und: 110 Polizisten beendeten im Herbst dieses Jahres ihre Ausbildung und gingen in ihre Einsätze. "Ich bin stolz darauf", sagte der Minister. Von 1985 bis 1999 seien nur 38 Anwärter pro Jahr eingestellt worden.

"Unter den fehlenden Einstellungen von damals leiden wir noch heute", sagte Bouillon. Er räumte ein, dass auch er gerne mehr Stellen bei der Polizei hätte. "Wir sind auf Kante genäht." Aber seit seinem Amtsantritt sei er dabei, gegenzusteuern. Die CDU-Fraktion im Landtag ist auch der Ansicht, dass die saarländische Polizei mehr Stellen brauche. "Der nächste Haushalt muss klare Akzente in diese Richtung setzen", sagte die innenpolitische Sprecherin der Fraktion, Ruth Meyer. Bouillon habe mit seinen Sicherheitspaketen den vom Bund geforderte Personalabbau immerhin einigermaßen abfedern können.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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