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Ex-Bundespräsident Gauck mit Boot gekentert: Unverletzt

Wustrow  

Ex-Bundespräsident Gauck mit Boot gekentert: Unverletzt

26.07.2019, 18:48 Uhr | dpa

Ex-Bundespräsident Gauck mit Boot gekentert: Unverletzt. Joachim Gauck

Der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck ist vor dem Ostsee-Bad Wustrow mit einem Segelkutter gekentert. Foto: F. Gentsch/Archivbild (Quelle: dpa)

Der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck ist am Freitagnachmittag vor dem Ostsee-Bad Wustrow (Landkreis Vorpommern-Rügen) mit einem kleinen Segelkutter gekentert. Wie das Bundeskriminalamt (BKA) bestätigte, ist der 79-Jährige aus dem Wasser gerettet worden. "Herr Gauck ist unverletzt und wohlauf", sagte eine Sprecherin.

Das Seenotrettungsboot "Barsch" barg ihn aus dem Bodden. Als Bundespräsident war Gauck einst Schirmherr der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). "Nun konnte sich der Bundespräsident a.D. allerdings am eigenen Leib und unmittelbar von ihrer Einsatzbereitschaft überzeugen", hieß es in einer Mitteilung der Gesellschaft vom späten Abend.

Nach Angaben der Retter befand sich der 79-Jährige an seinem Boot in der Nähe des Uferschilfgürtels, wo die Wassertiefe nur etwa 90 Zentimeter beträgt. Zum Zeitpunkt des Einsatzes herrschte böiger Wind. An Bord der "Barsch" versorgten die Seenotretter den Angaben zufolge ihren ehemaligen Schirmherrn mit wärmenden Decken. In Barnstorf, wo er aufgebrochen war, brachten sie ihn wieder an Land.

Die örtliche Feuerwehr und ein Hubschrauber waren auch im Einsatz. Das Personenschutzkommando von Gauck war an Land vor Ort, bestätigte das BKA. Zuvor hatte die "Ostseezeitung" über den Notfall berichtet.

Gauck ist in Rostock geboren und in Wustrow aufgewachsen. Bis 2017 war der ehemalige Pastor fünf Jahre lange Bundespräsident.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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