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Weltbestseller "Medicus" ab Dezember in Speyer

Speyer  

Weltbestseller "Medicus" ab Dezember in Speyer

27.07.2019, 09:45 Uhr | dpa

Weltbestseller "Medicus" ab Dezember in Speyer. Plakat Ausstellung "Medicus"

Das Plakat weist auf die "Medicus"-Ausstellung in Speyer hin. Foto: Vanessa Velikonja/Vanessa Velikonja/Historisches Museum (Quelle: dpa)

Das Buch war ein Welterfolg, die Verfilmung ein bildmächtiges Epos - nun kommt das historische Drama "Der Medicus" als Ausstellung nach Speyer. Intensiv laufen in diesen Tagen die Vorbereitungen im Historischen Museum der Pfalz, damit Besucherinnen und Besucher ab dem 8. Dezember selbst prüften können, wie viel Mittelalter vielleicht noch immer in der heutigen Medizin steckt.

Ausgehend von den Motiven des Buches "Der Medicus" (1986) von Noah Gordon stellt die Ausstellung die Frage, wie medizinisches Wissen von der Antike bis in die Gegenwart gewonnen und weitergegeben wurde - und wie sich Medizin, Krankheit und Heilung in unterschiedlichen Kulturen definieren. Dabei spielt das Spannungsfeld zwischen Glaube und Wissen eine wichtige Rolle. Die Entwicklung der Medizingeschichte zeigen die Ausstellungsmacher anhand seltener Objekte: Grabfunde wie die Beigaben römischer Ärztinnen sowie ein mittelalterliches chirurgisches Besteck und jahrtausendealte Texte auf Tontäfelchen.

Im Roman wächst die Hauptfigur Rob Cole in der Welt der Bader und Quacksalber auf. Der Engländer wird getrieben vom Wunsch, kranke Menschen zu heilen und vom Verlangen nach Erkenntnis. Die Besucher, so der Wunsch der Organisatoren, sollen sich in der Ausstellung wie im Buch in der Welt des Mittelalters wiederfinden. Von hier aus beginnt eine Reise von den Kulturen Ägyptens über das antike Griechenland und Rom zu den Klöstern und Universitäten des Mittelalters bis hin zu den anatomischen Theatern der Frühen Neuzeit.

In multimedialen Stationen treten Protagonisten des Romans sowie historische Persönlichkeiten der Medizingeschichte mit den Besucherinnen und Besuchern gleichsam in einen Dialog und vermitteln das Wissen ihrer Zeit. Erstmals überhaupt sind in einer Ausstellung medizingeschichtliche Fundstücke aus mehr als 10 000 Jahren in einem Kontext zusammengeführt. Zu sehen ist die kulturhistorische Schau "Medicus - Die Macht des Wissens" bis zum 21. Juni 2020.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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