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"Meistersinger" finden in Bayreuth auch die Kinder toll

Bayreuth  

"Meistersinger" finden in Bayreuth auch die Kinder toll

28.07.2019, 09:22 Uhr | dpa

"Meistersinger" finden in Bayreuth auch die Kinder toll. Meistersinger von Nürnberg

Johannes Martin Kränzle (l, vorn), Michael Volle (hinten), Günther Groissböck und die Meistersinger. Foto: Enrico Nawrath/Festspiele Bayreuth (Quelle: dpa)

Im großen Festspielhaus werden "Die Meistersinger von Nürnberg" begeistert gefeiert - und ein kleines Haus weiter machen die Kleinen es den Großen nach: Auch die Kinderoper der Bayreuther Festspiele kommt in diesem Jahr gut an.

Während Regisseur Barrie Kosky in seiner "Erwachsenen-Inszenierung" Richard Wagners Antisemitismus in den Mittelpunkt stellt und hochpolitisch wird, konzentriert sich die Kinderversion, eine Fassung von Festspiel-Chefin Katharina Wagner und Markus Latsch, auf die lustigen Elemente in Wagners einziger komischer Oper. Das gefiel bei der dritten Aufführung am Samstag nicht nur den Kindern, sondern auch den zahlreichen Erwachsenen, die fast die Hälfte der Zuschauer ausmachten.

Zwischen Koskys "Meistersinger"-Inszenierung und der Kinderoper gibt es durchaus Überschneidungen: So singt Armin Kolarcyk beispielsweise im Festspielhaus die Nebenrolle Konrad Nachtigall und für die Kinder mit dem Beckmesser eine der Hauptpartien.

Die Oper für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren ist ein Herzensprojekt der Festspielleiterin. Katharina Wagner hatte die Kinderoper ins Leben gerufen, seit 2009 ist sie fester Bestandteil der Festspiele. "Die liegt mir wirklich am Herzen", sagte Wagner im Interview der Deutschen Presse-Agentur. "Und wenn ich sehe, was die Kinder für einen wahnsinnigen Spaß an der Kinderoper haben und welchen Anteil sie daran nehmen, dann bin ich keinen Moment traurig, dass ich fast jedes Wochenende dafür hergebe, das zu ermöglichen."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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