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Gewerkschaft: Mehr Sonnenschutz für Verwaltungsbeschäftigte

Berlin  

Gewerkschaft: Mehr Sonnenschutz für Verwaltungsbeschäftigte

30.07.2019, 14:44 Uhr | dpa

Gewerkschaft: Mehr Sonnenschutz für Verwaltungsbeschäftigte. Eine Mütze mit dem Verdi Logo

Ein Mann trägt eine Mütze mit dem Verdi Logo. Foto: Christophe Gateau/Archiv (Quelle: dpa)

Die Sommerhitze belastet nach Darstellung der Gewerkschaft Verdi viele Berliner Verwaltungsbeschäftigte über Gebühr. Viele Mitarbeiter der Senatsverwaltungen hätten ihre Büros in denkmalgeschützten Dienstgebäuden, "bei denen zum Beispiel die Anbringung von Außenjalousien die Denkmalschutzbehörden auf den Plan ruft und sinnvolle Hitzeschutzmaßnahmen erheblich erschwert".

"Es ist unzumutbar, in denkmalgeschützten Gebäuden bei hohen Temperaturen ohne Hitzeschutz arbeiten zu müssen", meinte der Verdi-Fachbereichsleiter Bund und Länder, Roland Tremper, am Dienstag. Es sei ein Unding, dass die Beschäftigten in ihrer Gesundheit beeinträchtigt würden, weil das Denkmalamt sich querstelle.

Verdi forderte vom Senat "schnelle und sachgerechte Entscheidungen", um die Hitzebelastung für die Beschäftigten zu reduzieren. "Dazu gehören aus Gewerkschaftssicht unter anderem flexible Arbeitszeitregelungen, die Bereitstellung von Trinkwasser oder die Anbringung von Außenjalousien", so Tremper. Der Einbau von Klimaanlagen sei hingegen keine geeignete Lösung: Diese seien in ihrer Wirkung oft gesundheitsbelastend und klimaschädlich.

Vor einigen Tagen hatte die "Berliner Morgenpost" unter Berufung auf Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD) über das mehrjährige Ringen um das Anbringen von Außenrollos an Süd-Fenstern der Finanzverwaltung berichtet. Nach rund drei Jahren Austausch mit der Denkmalbehörde starte nun im August die Montage von Sonnenschutz zumindest an einem Teil der Fenster.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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