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Juli geht "in die meteorologischen Geschichtsbücher" ein

Offenbach am Main  

Juli geht "in die meteorologischen Geschichtsbücher" ein

30.07.2019, 15:26 Uhr | dpa

Juli geht "in die meteorologischen Geschichtsbücher" ein. Juli - Wetter

Ein vertrocknete Sonnenblume steht auf einem Feld. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv (Quelle: dpa)

Der Juli 2019 geht laut Deutschem Wetterdienst (DWD) "in die meteorologischen Geschichtsbücher ein". In Hessen waren Temperatur und Trockenheit zum Teil noch extremer als bundesweit, auch wenn der Temperatur-Rekord in einem anderen Bundesland aufgestellt wurde. Am Dienstag zog der DWD in Offenbach die vorläufige Bilanz eines extremen Monats.

Am 25. Juli wurde im Frankfurter Westend ein neuer hessischer Temperaturrekord aufgestellt: 40,2 Grad. Einen nächtlichen Rekord gab es auch: Vom 25. auf 26. Juli fiel das Thermometer am Flughafen nicht unter 25,7 Grad.

Die Durchschnittstemperatur in Hessen lag im Juni bei 19,0 Grad und damit 2,1 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode von 1961 bis 1990. Bundesweit waren es 18,9 Grad und damit 2,0 Grad mehr.

Die Trockenheit erreichte im Juli laut DWD "katastrophale Ausmaße". Mit rund 45 Litern pro Quadratmeter war es in Hessen noch trockener als im Bundesdurchschnitt, wo immerhin 55 Liter fielen. Das Soll liegt in Hessen bei 73 Litern.

Auch die Sonne schien in Hessen noch mehr als im Bundesdurchschnitt. Deutschlandweit waren es 235 Stunden, in Hessen 245 Sonnenstunden. Der Durchschnitt im Bundesland liegt bei 204 Stunden.

Eine weitere Besonderheit: Ein Tornado der Stärke F1 - das sind Spitzenwindgeschwindigkeiten von 118 bis 180 Stundenkilometer - fegte am 12. Juli bei Wetzlar-Naunheim.

In den kommenden Tagen wird es meist heiter bis wolkig. Die Höchstwerte liegen am Mittwoch bei 22 bis 27 Grad und am Donnerstag bei 26 bis 28 Grad. Niederschläge sind nicht vorhergesagt. Mit Schauern ist erst am Freitag zu rechnen, dann kann es auch Gewitter geben.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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