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Schwesig: In Tourismusorten mehr für Einheimische tun

Schwerin  

Schwesig: In Tourismusorten mehr für Einheimische tun

02.08.2019, 05:45 Uhr | dpa

Schwesig: In Tourismusorten mehr für Einheimische tun. Manuela Schwesig

Manuela Schwesig (SPD), Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, auf Sommertour. Foto: Bernd Wüstneck/Archivbild (Quelle: dpa)

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat sich dafür ausgesprochen, in Tourismusregionen mehr für die Einheimischen zu tun. Auf der Insel Usedom sagte sie zum Abschluss ihrer sechstägigen Sommertour durch das Land am Freitag, es werde viel über Usedom und die Kaiserbäder gesprochen, aber vor allem über den Tourismus. Man müsse besonders den Familien Angebote machen.

Schwesig besuchte in Heringsdorf mit Vorpommern-Staatssekretär Patrick Dahlemann (SPD) und der frisch ins Amt eingeführten Bürgermeisterin Laura Isabelle Marisken (parteilos) die Baustelle für eine neue Kita. Die Bürgermeisterin bestätigte: "Wenn wir hier den Sylt-Effekt haben, ist niemandem geholfen." Schwesig zufolge müssen mindestens drei Dinge stimmen: Ordentliche Löhne, bezahlbarer Wohnraum auch in Tourismusregionen und kostenlose Kitabetreuung. "Dies ist die größte Lohnerhöhung, für die wir sorgen können."  

Die neue Kita mit 118 Plätzen für Krippen-, Kindergarten- und Hortkinder soll gemeinsam mit der vor drei Jahren angesiedelten Grundschule einen Campus für Null- bis Zehnjährige bilden. Träger der Kita ist die Volkssolidarität Nordost. Die Bauarbeiten seien gestoppt worden, weil auf dem Gelände Altlasten wie Asbest gefunden wurden, sagte Geschäftsführerin Kerstin Winter. Die Entsorgung koste voraussichtlich 250 000 Euro. Die Kosten für die Kita seien bereits von 1,5 auf 2,5 Millionen Euro gestiegen. Der Verein wisse nicht, wie er seinen Anteil aufbringen solle.

Dahlemann und Schwesig sagten zu, sich für eine Lösung einzusetzen. "Ich wünsche mir, dass das tolle Projekt nicht scheitert", erklärte die Ministerpräsidentin. Sie beeindruckte vor allem der bilinguale Ansatz: Schon in der Kita könnten die Kinder Polnisch oder Englisch lernen. Zuvor hatte sie in Ahlbeck die sanierte Europäische Gesamtschule besichtigt, die einen Anbau mit neun Unterrichtsräumen, einer Lehrküche und einer Cafeteria erhielt.

Weiter sagte Schwesig, sie strebe eine schnelle Einigung der Bundesregierung bei der Grundrente an. Während ihrer Sommertour sei sie mehrfach darauf angesprochen worden. "Der Osten und überdurchschnittlich viele Frauen würden von der Grundrente profitieren." Wer sein Leben lang hart gearbeitet habe, müsse im Alter mehr erhalten als diejenigen, die das nicht getan haben. 

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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