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Weniger Einnahmen und höhere Ausgaben: Uniklinik im Minus

Rostock  

Weniger Einnahmen und höhere Ausgaben: Uniklinik im Minus

02.08.2019, 13:41 Uhr | dpa

Weniger Einnahmen und höhere Ausgaben: Uniklinik im Minus. Krankenhaus

Ärzte versorgen in einem Krankenhaus einen Patienten. Foto: Sven Hoppe/Archivbild (Quelle: dpa)

Der Universitätsmedizin Rostock droht einem Zeitungsbericht zufolge nach Jahren mit Gewinnen nun ein Verlust. Die "Ostsee-Zeitung" berichtete in ihrer Freitag-Ausgabe von einem Defizit von aktuell 18 Millionen Euro. Ein Sprecher des Bildungsministeriums in Schwerin erklärte, die Entwicklung der ersten Monate gebe Anlass zur Sorge. Allerdings könne in der Mitte des Geschäftsjahres noch keine Aussage über das Jahresergebnis getroffen werden. Bei einer linearen Hochrechnung würden eingeleitete Gegenmaßnahmen außer Acht gelassen.

Bisher gestalte sich das laufende Geschäftsjahr an der Unimedizin Rostock schwierig, erklärte der Sprecher. Einzelne Bereiche blieben hinter den bisherigen Erlösen zurück. Zudem seien die Kosten gestiegen. "So waren die jüngsten Tarifabschlüsse zwar für die Fachkräftesicherung notwendig und sinnvoll. Sie gehen allerdings mit erhöhten Kosten einher, die noch erwirtschaftet werden müssen."

Aus heutiger Sicht sei davon auszugehen, dass das Jahresergebnis 2019 für die Krankenversorgung nicht ausgeglichen sein wird. Über die Höhe des Defizits könnten aber derzeit keine Angaben gemacht werden. Noch liefen die Budgetverhandlungen mit den Krankenkassen und auch die Auswirkungen des neuen Pflegepersonalstärkungsgesetzes seien offen.

Der Aufsichtsrat hat dem Sprecher zufolge festgestellt, dass die Bereiche, in denen die Leistungen deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind, kurzfristig gestärkt beziehungsweise effizienter werden müssen. Der Vorstand müsse handeln, etwa durch die Besetzung vakanter Positionen in der Chirurgie oder indem alle Bettenkapazitäten verfügbar gemacht werden, zum Beispiel in der Kardiologie. Die Abläufe im Haus müssten weiter optimiert werden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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