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SPD-Vorsitz: Bautzens OB Ahrens will GroKo verlassen

Bautzen  

SPD-Vorsitz: Bautzens OB Ahrens will GroKo verlassen

03.08.2019, 15:50 Uhr | dpa

SPD-Vorsitz: Bautzens OB Ahrens will GroKo verlassen. Alexander Ahrens (SPD)

Der Bautzener Oberbürgermeister Alexander Ahrens (SPD). Foto: Georg Ismar/Archivbild (Quelle: dpa)

Der Bautzener Oberbürgermeister Alexander Ahrens, der sich für den SPD-Vorsitz bewirbt, will die Große Koalition auf Bundesebene verlassen. "Man darf gar nicht mehr über die Grenzen des Koalitionsvertrags hinaus diskutieren", zitierte "MDR Aktuell" Ahrens am Samstag. Daher wolle er, wenn er zum Parteichef gewählt werde, der Basis empfehlen, die Koalition mit der Union zu verlassen.

Der SPD-Politiker hatte am Freitag gemeinsam mit der Flensburger Oberbürgermeisterin Simone Lange seine Kandidatur für den Parteivorsitz angekündigt.

Das Duo setze sich zum Ziel, der Partei Glaubwürdigkeit zurückzubringen und ein unverwechselbares Profil zu verleihen. Bürgermeister und ehrenamtliche Kommunalpolitiker leisteten Basisarbeit. "Umso wichtiger ist es nun, aus diesen Kommunen heraus Verantwortung für unsere Partei zu übernehmen, sie zu erneuern und die drängenden und wichtigen Themen unserer Zeit auf die Tagesordnung zu setzen", sagte Ahrens. Drängendste Themen seien die soziale Sicherheit, menschzentrierte Klimapolitik und die Demokratie.

Bis zum 1. September haben Kandidaten für die Nachfolge der zurückgetretenen Parteichefin Andrea Nahles noch Zeit, um sich zu bewerben. Öffentlich bekannt sind bisher die Bewerbungen von Europa-Staatsminister Michael Roth und der ehemaligen nordrhein-westfälischen Familienministerin Christina Kampmann sowie der Bundestagsabgeordneten Karl Lauterbach und Nina Scheer.

Der Vorsitz soll dann nach einer Mitgliederbefragung auf einem Parteitag Anfang Dezember besetzt werden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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