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Tätersuche nach Vergewaltigung: Gentest in Parchim begann

Parchim  

Tätersuche nach Vergewaltigung: Gentest in Parchim begann

05.08.2019, 10:59 Uhr | dpa

Tätersuche nach Vergewaltigung: Gentest in Parchim begann. Massengentest in Parchim

Bei einer DNA-Reihenuntersuchungen gibt ein Mann eine freiwillige Speichelprobe ab. Foto: Bodo Marks/Archivbild (Quelle: dpa)

Ein halbes Jahr nach der bislang noch nicht aufgeklärten Vergewaltigung einer jungen Frau in Parchim weitet die Kriminalpolizei ihre Ermittlungen aus. Am Montag startete in Parchim ein Massen-Gentest, mit dessen Hilfe die Polizei hofft, dem Täter auf die Spur zu kommen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurden knapp 300 Männer im Alter zwischen 25 und 40 Jahren aufgefordert, eine Speichelprobe abzugeben. Sie waren den Ermittlungen zufolge zur Tatzeit mit ihren Mobiltelefonen in der Funkzelle in Tatortnähe eingeloggt. Noch bis zum Samstag besteht die Gelegenheit zur freiwilligen Teilnahme an dem DNA-Abgleich. Die Proben würden vom Landeskriminalamt unverzüglich untersucht und ausgewertet, hieß es.

Opfer war nach Angaben der Staatsanwaltschaft eine 21-jährige Frau. Sie war in den Abendstunden des 1. Februar 2019 in Parchim von hinten angegriffen, zu Boden gestoßen und sexuell missbraucht worden.

In der mecklenburgischen Kleinstadt waren im vergangenen Winter kurz hintereinander zwei junge Frauen vergewaltigt worden. Beide Taten stehen den bisherigen Ermittlungen zufolge aber nicht im Zusammenhang, die Tätersuche blieb bislang erfolglos.

Erstes Opfer war im Dezember eine 17-Jährige. Auch in diesem Fall war ein Massengentest angeordnet worden, zu dem im Frühjahr mehr als 1000 Männer aufgerufen waren. Die Ermittlungen dazu sind nach Angaben der Staatsanwaltschaft noch nicht abgeschlossen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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