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Kritik an Lehrerentlassungen über die Sommerferien

Schwerin  

Kritik an Lehrerentlassungen über die Sommerferien

05.08.2019, 11:54 Uhr | dpa

Die Entlassung von Lehrern über die Zeit der Sommerferien stößt angesichts zunehmender Personalprobleme an den Schulen auch in Mecklenburg-Vorpommern auf Unverständnis und Kritik. "Es kann und darf nicht sein, dass zum Zwecke der Kosteneinsparungen das Image des Lehrberufs und des Landes beschädigt wird, und Lehrer zur reinen Verfügungsmasse degradiert werden", mahnte der Vorsitzende der Landtagsfraktion Freie Wähler/BMV, Bernhard Wildt, am Montag in Schwerin. Er reagierte auf neuerliche Berichte, wonach trotz teils akuten Lehrermangels befristete Verträge mit Pädagogen nicht direkt verlängert, sondern Anschlussverträge erst zum neuen Schuljahr angeboten werden.

Einem Bericht des "Nordkuriers" (Montag) zufolge könnte diese Praxis in diesem Sommer etwa 200 Pädagogen betroffen haben, die sich zwischenzeitlich arbeitslos melden mussten. Das Bildungsministerium veröffentlichte dazu keine Daten. Im Land gibt es rund 12 000 Lehrer, von denen viele in den kommenden Jahren ausscheiden und ersetzt werden müssen. Allein für das neue Schuljahr werden früheren Angaben zufolge etwa 700 neue Lehrer benötigt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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