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Behinderungen für Elb-Schifffahrt wegen unterspülten Wehrs

Geesthacht  

Behinderungen für Elb-Schifffahrt wegen unterspülten Wehrs

05.08.2019, 15:55 Uhr | dpa

Behinderungen für Elb-Schifffahrt wegen unterspülten Wehrs. Binnenschiffsverkehr östlich Geesthacht eingestellt

Binnenschiffe stauen sich auf dem Elbe-Seitenkanal vor dem Schiffshebewerk Lüneburg-Scharnebeck. Foto: Markus Scholz/Archivbild (Quelle: dpa)

Wegen der Reparatur des unterspülten Wehrs in Geesthacht (Kreis Herzogtum Lauenburg) bleibt die Schifffahrt auf dem Elbe-Seiten-Kanal mindestens bis Mitte der Woche eingestellt. Auch die vor dem Schiffshebewerk in Scharnebeck im Landkreis Lüneburg wartenden Binnenschiffe müssten sich weiter gedulden, sagte der Leiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts (WSA) Lauenburg, Tilman Treber, am Montag. Das Hebewerk könne seinen Betrieb erst wieder aufnehmen, wenn die Wassertiefe mindestens vier Meter betrage. Am Montag warteten vor der Anlage bereits rund 50 Schiffe.

Am Wochenende hatten Arbeiter den abgerutschten Dammfuß am Geesthachter Wehr mit großen Mengen Sand und Kies gesichert. Am Montag sollte er mit Wasserbausteinen abgedeckt werden, sagte Treber. Anschließend sollte die Elbe oberhalb von Geesthacht langsam wieder aufgestaut werden.

Auf der Elbe ist die Schifffahrt nach Angaben des WSA-Leiters nur eingeschränkt möglich. Wegen des niedrigen Wasserstands könnten Schiffe möglicherweise nicht mit voller Beladung fahren. Auch auf dem Elbe-Lübeck-Kanal können Schiffe zurzeit nur mit reduzierter Beladung fahren.

Am Wehr in Geesthacht waren am Freitag massive Unterspülungen entdeckt worden. Um den Staudruck auf die Mauer zu verringern, waren am Sonnabend die Stromöffnungen der Staustufe geöffnet worden. Dadurch sank der Wasserstand der Elbe zwischen Geesthacht und Scharnebeck um einen halben Meter.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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