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Teilgeständnisse bei Prozessbeginn um brutale Geiselnahme

Lalendorf  

Teilgeständnisse bei Prozessbeginn um brutale Geiselnahme

06.08.2019, 12:43 Uhr | dpa

Teilgeständnisse bei Prozessbeginn um brutale Geiselnahme. Prozess wegen Geiselnahme

Die beiden Angeklagter (l und r) sowie die Verteidiger warten im Saal des Landgerichts auf den Beginn des Prozesses. Foto: Bernd Wüstneck (Quelle: dpa)

Im Rostocker Landgericht hat am Dienstag der Prozess um eine brutale Geiselnahme mit Teilgeständnissen der beiden Angeklagten begonnen. Die 35 und 63 Jahre alten Männer müssen sich wegen der Geiselnahme, Raub und gefährlicher Körperverletzung verantworten. Am 7. März sollen sie in Lalendorf (Landkreis Rostock) einen 39-Jährigen über Stunden in einer Gartenlaube schwer misshandelt haben, sagte der Staatsanwalt bei Verlesung der Anklageschrift. Dabei habe der Mann unter anderem ein Schädel-Hirn-Trauma und schwere Gesichtsverletzungen erlitten.

Der jüngere Hauptangeklagte räumte ein, mehrfach auf das Opfer eingeschlagen zu haben. Zuvor habe er ihn aufgefordert, sich vollständig auszuziehen und ihn schließlich gezwungen, nackt Holz zu hacken, was er mit seinem Smartphone filmte. Während der Tat habe er Bier getrunken und Kokain konsumiert. Dass er den 39-Jährigen jedoch beraubt und ihn mit einer Kettensäge bedroht habe, wies er zurück. Auch habe er nicht gedroht, das Opfer und dessen Lebensgefährten umzubringen, wenn sie zur Polizei gingen. Zudem belastete er den zweiten Angeklagten. Dieser ließ über seinen Anwalt erklären, er habe das Opfer einmal geschlagen und das Geschehen später verlassen, um Bier zu kaufen. Anschließend habe er Polizei und Rettungskräfte alarmiert. Der Prozess soll am Freitag mit der Aussage des Opfers fortgesetzt werden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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