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Bremerhaven: Polizei geht stärker gegen Verkehrsverstöße vor

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Bremerhaven: Polizei geht stärker gegen Verkehrsverstöße vor

07.08.2019, 09:19 Uhr | dpa

Bremerhaven: Polizei geht stärker gegen Verkehrsverstöße vor. Polizeikelle

Ein Polizist hält seine Polizeikelle in die Höhe. Foto: Patrick Seeger/Archiv (Quelle: dpa)

Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit setzt die Polizei in Bremerhaven seit einem Monat verstärkt auf die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Nach einer ersten Bilanz hat sich das aus Sicht der Beamten gelohnt. Mehr als 200 E-Mails sind seit dem Start der Aktion zur systematischen Überwachung des Straßenverkehrs bei der Polizei eingegangen, wie Polizeisprecher Ralf Spörhase am Mittwoch sagte. Die Behörde hatte die Menschen aufgefordert, Brennpunkte zur Verkehrsüberwachung zu melden. Die neue Strategie stoße auf viel Anerkennung.

"Die Hauptrolle bei den Anzeigen spielt offensichtlich das widerrechtliche Befahren von gesperrten Straßenabschnitten", sagte der Leiter der Verkehrsdienste, Mario Reichow. Ihm zufolge gab es außerdem viele Beschwerden über Radfahrer, die die falsche Fahrbahnseite nutzen. Die Zahl der Verkehrskontrollen im Bremerhavener Stadtgebiet stieg von zuvor rund 300 pro Monat auf 450 im Juli. Wurden sonst zwischen 800 und 1200 Verkehrsordnungswidrigkeiten pro Monat sanktioniert, waren es im Juli mehr als 2000.

Mit der neuen Strategie reagiert die Polizei eigenen Angaben zufolge auf den schleichenden Verfall der öffentlichen Ordnung. "Verkehrsregeln werden beharrlich missachtet, und der Umgang der Menschen miteinander wird zunehmend von einer "Ellenbogenmentalität" geprägt", sagte der Sprecher. "Die Mehrzahl unserer Mitmenschen verurteilt das mutwillige Überschreiten der Grenzen und sehnt sich nach einer Polizei, die nun endlich mal durchgreifen soll."

Der Direktor der Ortspolizeibehörde, Harry Götze, hatte die Aktion zur Chefsache erklärt. Zur Strategie gehören verschiedene Kontrollen und Überwachungsmaßnahmen. Alle Aktionen würden mit einer "Null-Toleranz-Strategie" verfolgt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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