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Baerbock: Unsicherheit größtes Problem für Lausitz-Bewohner

Bad Liebenwerda  

Baerbock: Unsicherheit größtes Problem für Lausitz-Bewohner

07.08.2019, 10:56 Uhr | dpa

Baerbock: Unsicherheit größtes Problem für Lausitz-Bewohner. Annalena Baerbock

Annalena Baerbock Bundesvorsitzende von Bündnis90/Die Grünen. Foto: Ralf Hirschberger/Archiv (Quelle: dpa)

Für die Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock ist mit Blick auf den Strukturwandel in der Lausitz das größte Problem der Menschen dort die "absolute Unsicherheit." Sie wüssten nicht, wohin die Reise gehe und wie lange ihre Arbeitsplätze noch in der jetzigen Form da seien, sagte Baerbock am Mittwoch im Inforadio des RBB. "Und deswegen sagen wir, es braucht eine klare Ansage für die Menschen in der Region, dass wir im nächsten Jahrzehnt aus der Kohle gemeinsam aussteigen, insgesamt aber die Energieregion weiter stärken und zu einer Region der Zukunft zu entwickeln, im Sinne der Beschäftigten."

Zum Kohleausstieg gebe es einen Kompromiss zwischen Gewerkschaften und Umweltverbänden, sagte Baerbock. Den wolle man in Brandenburg und Sachsen umsetzen und dies auch in Regierungsverantwortung tun. Für die Begleitung des Strukturwandels gebe es eine Reihe von Vorschlägen, die auch umgesetzt werden müssten. Als Beispiel nannte die Grünen-Politikerin den Ausbau der Bahnlinie von Berlin nach Cottbus und dann weiter nach Dresden. Auch sollten Beschäftigte und vor allem die vielen kleinen Zulieferer-Firmen unterstützt werden, wenn sie in Zukunft auf andere Produkte umsteigen.

Zum Umgang mit der AfD sagte Baerbock, es sei der falsche Weg, aus Angst vor der Partei seine Politik auszurichten. "Die AfD schadet mit ihrem Hass, mit ihrer Hetze, mit ihrem Schüren von Angst unserer Gesellschaft insgesamt. Sie schadet gerade auch den Regionen, die in Ostdeutschland angesiedelt sind, weil Unternehmen schon sagen, wir wissen gar nicht, ob wir unsere Mitarbeiter hier noch hinschicken können."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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