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Netzvorhang soll fallende Felsbrocken auffangen

Idar-Oberstein  

Netzvorhang soll fallende Felsbrocken auffangen

08.08.2019, 11:18 Uhr | dpa

Netzvorhang soll fallende Felsbrocken auffangen. Felsenkirche

Die Felsenkirche oberhalb von Idar-Oberstein ist seit vergangenem Herbst wegen Felssicherungsarbeiten geschlossen. Foto: Harald Tittel (Quelle: dpa)

An der Felswand östlich der Felsenkirche in Idar-Oberstein wird aus Sicherheitsgründen von diesem Samstag an ein Netzvorhang installiert. Dieser solle Felsbrocken abfangen, die sich möglicherweise lösen könnten, teilte die Stadt Idar-Oberstein mit. Vorbereitende Arbeiten liefen bereits, sagte eine Sprecherin am Donnerstag. Die Felsenkirche, die oberhalb von Idar-Oberstein in einer natürlichen Nische in einer Steilwand steht, ist seit vergangenen Herbst wegen Felssicherungsarbeiten geschlossen. Zuvor hatten mehrere Medien über die aktuellen Arbeiten berichtet.

Eigentlich waren Arbeiter bisher an der Westflanke der mehr als 500 Jahre alten Kirche beschäftigt. Erst im Anschluss sollte der Teil im Osten gesichert werden. Bei einer geologischen Untersuchung des Ostteils sei aber festgestellt worden, dass dieser Abschnitt "jetzt noch dringender ist", sagte die Sprecherin. Daher sei die Sofortmaßnahme in die Wege geleitet worden.

Da es wegen der Installation für die Netz-Aufhängungen zu Vibrationen und somit zu Steinschlägen kommen könnte, seien betroffenen Anwohner informiert worden. Gesperrt werde müsse aber nur eine hintere Außenterrasse eines Hotel und Restaurants. Das Anbringen des Netzvorhangs werde voraussichtlich ein paar Tage dauern.

Die Sicherungsarbeiten an der Kirche der evangelischen Kirchengemeinde Oberstein sollen nach derzeitiger Planung Ende 2020 beendet sein. An der Kirche waren auch in der Vergangenheit immer mal wieder größere Arbeiten notwendig, sagte die Sprecherin. Die Felsenkirche gilt als beliebtes Touristenziel.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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