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Stettiner Haff erneut wegen Bomben-Bergung gesperrt

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Stettiner Haff erneut wegen Bomben-Bergung gesperrt

09.08.2019, 11:07 Uhr | dpa

Stettiner Haff erneut wegen Bomben-Bergung gesperrt. Polizei Absperrung

Ein Flatterband mit der Aufschrift "Polizeiabsperrung". Foto: Patrick Seeger/Archivbild (Quelle: dpa)

Wegen der Bergung von zwei Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg soll das Stettiner Haff am Montag erneut für die Schifffahrt, Wassersportler, Fischer und Angler gesperrt werden. Auf polnischer Seite werden Experten am Südausgang des Kaiserkanals, nördlich der Orte Altwarp und Neuwarp (Nowe Warpno) die Kampfmittel räumen, wie ein Sprecher des Landkreises Vorpommern-Greifswald am Freitag mitteilte.

Es handle sich um eine 2,70 Meter lange britische Luft-See-Mine mit 400 Kilogramm Sprengstoff und eine kleinere deutsche Bombe mit 105 Kilogramm Sprengstoff. Sie seien abgeworfen worden, um die Schifffahrt zu stören, hieß es. Sie könnten für Schiffe und Fischer heute noch gefährlich sein. Die Spezialisten wollen die Kampfmittel auf Schiffe der polnischen Marine verladen und dann über den Kaiserkanal zu einem Übungsgebiet der polnischen Marine in der Ostsee bringen, wo sie gesprengt werden.

Vor vier Wochen war bereits an gleicher Stelle eine Weltkriegsbombe geborgen worden. Nach Angaben der polnischen Behörden wurde die etwa 750 Kilogramm schwere Bombe aus rund sechs Metern Tiefe unweit vom Kaiserkanal gehoben worden.

Der Landkreis Vorpommern-Greifswald wies Wassersportler darauf hin, sich während der Bergung von diesem Bereich des Stettiner Haffs fernzuhalten. Das Gebiet werde auf deutscher Seite weiträumig von der Wasserschutzpolizei und örtlichen Ordnungsbehörden abgesichert. Die Leitstelle des Landkreises werde die Bevölkerung über die Warn-App "Notfall-Informations- und Nachrichten" (Nina) informieren.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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