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79-Jährige nach Kutschenunfall nicht mehr in Lebensgefahr

Schneverdingen  

79-Jährige nach Kutschenunfall nicht mehr in Lebensgefahr

09.08.2019, 13:16 Uhr | dpa

79-Jährige nach Kutschenunfall nicht mehr in Lebensgefahr. Kutschenunfall

Die Unglücks-Kutsche, nachdem sie wieder aufgerichtet wurde. Foto: Christian Butt (Quelle: dpa)

Nach einem Kutschenunfall in der Lüneburger Heide ist eine schwer verletzte Frau außer Lebensgefahr. Die 79-Jährige war in lebensbedrohlichem Zustand in eine Hamburger Klinik geflogen worden. Bei dem Unfall in Schneverdingen wurden fünf weitere Senioren schwer und zwölf leicht verletzt. Über ihren Zustand lägen derzeit keine Angaben vor, sagte eine Polizeisprecherin am Freitag. Unfallursache war vermutlich ein technischer Defekt.

Das Unglück hatte sich am Donnerstag bei einem Ausflug der Seniorengruppe aus Lehrte bei Hannover ereignet. Die von einer 38-Jährigen geführte Kutsche war auf einem Gefälle zu schnell geworden, hatte einen Findling überfahren und war umgekippt. Ein Großaufgebot von Helfern hatte sich um die Verletzten gekümmert.

Erste Ermittlungen zur Unfallursache deuteten auf einen technischen Defekt wie Bremsversagen hin. Dazu seien weitere Untersuchungen geplant, hieß es bei der Polizei in Soltau.

Bei einem ähnlichen Unfall in der Nähe von Egestorf im Kreis Harburg waren am Mittwoch 13 Menschen verletzt worden. Auch hier war eine Bremse defekt, wie Untersuchungen ergeben hatten.

Kutschpersonal muss wie andere Fahrzeugnutzer im öffentlichen Straßenverkehr eine Ausbildung absolvieren. Der Kutschführerschein A gilt für private Fahrten, für gewerbliche Zwecke ist der B-Schein Pflicht. Gut ein Dutzend Betriebe in Norddeutschland bildet aus, das beinhaltet zwei Mal wöchentlich Unterricht über drei Monate wie in normalen Fahrschulen oder einen Intensiv-Kurs von 14 Tagen. Für die Prüfung reisen externe Trainer der Deutschen Reiterlichen Vereinigung an. Neben der mündlichen Prüfung ist eine praktische Prüfung auf einem Platz und auf der Straße vorgeschrieben.

Auch die Kutschen werden geprüft. Einmal im Jahr müssen sie zum TÜV, dort werden Bremsen, Beleuchtung und der allgemeine Zustand begutachtet. Die Gesundheit der Pferde wird vom Veterinäramt untersucht.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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