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Stau beim Schiffshebewerk löst sich langsam auf

Scharnebeck  

Stau beim Schiffshebewerk löst sich langsam auf

10.08.2019, 14:55 Uhr | dpa

Stau beim Schiffshebewerk löst sich langsam auf. Schiffshebewerk Scharnebeck wieder in Betrieb

Schiffe liegen im Unterhafen vom Schiffshebewerk in Scharnebeck am Elbe-Seitenkanal. Foto: Philipp Schulze (Quelle: dpa)

Beim Schiffshebewerk in Scharnebeck im Kreis Lüneburg wird der Stau der wartenden Binnenschiffe kleiner. Am Samstagmittag lagen noch 36 Schiffe im Oberwasser in Richtung Hamburg. Der Stau im Unterwasser aus Richtung Hamburg hatte sich aufgelöst, wie der Leiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Uelzen, Martin Köther, der Deutschen Presse-Agentur sagte. Er rechne damit, dass bis Montag annähernd der Normalbetrieb erreicht sei. "Es hängt davon ab, wie viele neue Schiffe dazu kommen." Seit Freitagmorgen laufe das Werk störungsfrei.

Da tagelang fast 90 Schiffe in der Nähe von Scharnebeck lagen, werde es allerdings eine Weile dauern, bis sie sich im Fahrgebiet verteilt haben, sagte der Behördenleiter. Er verwies darauf, dass es auch im Regelbetrieb Phasen gebe, in denen 15 bis 20 Schiffe warten müssen. Der Verkehrsandrang sei unterschiedlich.

Jährlich werden mehr als 21 000 Schiffe durch das Senkrecht- Schiffshebewerk in Scharnebeck am Elbe-Seitenkanal geleitet. Die Schiffe überwinden eine Höhenstufe von 38 Metern in einem überdimensionalen Fahrstuhl. Wegen einer Notreparatur des unterspülten Elbe-Wehrs bei Geesthacht (Kreis Herzogtum Lauenburg) hatte das Werk seine Arbeit am 2. August vorübergehend einstellen müssen. Die schadhaften Stellen der Geesthachter Staustufe wurden mit 4600 Tonnen Sand-Kies-Gemisch ausgebessert. Um den Wasserdruck auf den Damm zu verringern, wurde der Wasserspiegel gesenkt, was in Scharnebeck das Heben der Schiffe unmöglich machte. Das Hebewerk braucht einen Wasserstand von mindestens vier Metern.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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