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Dresden mit viel Mühe im Pokal

Zwickau  

Dresden mit viel Mühe im Pokal

10.08.2019, 17:43 Uhr | dpa

Dresden mit viel Mühe im Pokal. Dresdens Spieler jubeln

Dresdens Spieler jubeln nach dem Treffer zum 1:0. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild (Quelle: dpa)

Am Ende eines mühevollen Pokal-Kampfes zählte für Dynamo Dresden nur das Ergebnis. "Heute ging es nur darum, eine Runde weiterzukommen. Das haben wir geschafft", sagte Trainer Cristian Fiel nach dem letztlich fast schon zu hohen 3:0 (1:0) am Samstag gegen den Fünftligisten TuS Dassendorf. Der Fußball-Zweitligist aus Sachsen schaffte in der ersten Runde zwar den ersten Pflichtspielsieg der Saison, mühten sich beim krassen Außenseiter aber mehr als erwartet.

"In der ersten Halbzeit fiel es uns schwer, weil wir es nicht gut gegen den Ball gemacht haben. Außerdem gab es einfach zu wenig Läufe in die Tiefe, durch die man den Gegner auseinanderbekommt", sagte der 39 Jahre alte Fiel. "Das war für euch die größte Hürde auf dem Weg nach Europa, ab jetzt wird es leichter", scherzte TuS-Sportchef Jan Schönteich nach der Partie wohlwissend, dass sein Oberligist über 75 Minuten mehr als nur mithalten könnte.

Chris Löwe (37. Minute), Dzenis Burnic (75.) und Lucas Röser (77.) erzielten vor 5673 Zuschauern in der Zwickauer GGZ-Arena die Tore für das Schlusslicht der 2. Liga, das am kommenden Sonntag den 1. FC Heidenheim empfängt. Florian Ballas und René Klingenburg feierten gegen den Außenseiter ihr Startelf-Debüt, Moussa Koné, Niklas Kreuzer und Löwe rückten wieder in die erste Elf.

In dem aus Sicherheitsgründen nach Zwickau verlegtem Spiel war es eben jenem Löwe zu verdanken, dass die Sachsen mit einer Führung in die Pause gingen. Nach einem Doppelpass mit Burnic traf der 30 Jahre alte Außenverteidiger zum 1:0. Gegen die tiefgestaffelten Amateure aus Schleswig-Holstein fehlte es ansonsten im letzten Drittel an Genauigkeit im Passspiel und dem letzten Willen.

Dassendorf besaß sogar die besseren Torgelegenheiten. Erst scheiterte Sven Möller in aussichtsreicher Position an Dynamo-Keeper Kevin Broll. Dann stand beim Schuss von Pascal Nägele nur Ballas im Weg. hatte zur Pause ordentlich Dampf abgelassen. "Ich habe der Mannschaft schon in einem anderen Ton zu verstehen gegeben, dass es mich genervt hat", sagte er: "So kannst du einfach nicht spielen, egal ob gegen eine U17, eine Oberliga- oder Bundesligamannschaft."

Doch Dassendorf spielte im zweiten Durchgang weiter mutig nach vorn und schnupperte am Ausgleich. Mattia Maggio aber vergab zweimal. Lange Zeit war Dynamo nur aus der Distanz gefährlich. Erst als Dassendorf die Puste ausging, erhöhten Burnic und Röser zum Endstand.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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