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Paar soll Rentner mit Waffeleisen und Schere getötet haben

Arnsberg  

Paar soll Rentner mit Waffeleisen und Schere getötet haben

11.08.2019, 09:14 Uhr | dpa

Paar soll Rentner mit Waffeleisen und Schere getötet haben. Landgericht Arnsberg

Der Eingangsbereich des Landgerichts. Foto: Bernd Thissen/Archivbild (Quelle: dpa)

Mit einem Waffeleisen und einer Schere sollen sie einen Rentner in seinem Haus brutal ermordet haben. Ein 21-jähriger und seine gleichaltrige Partnerin stehen seit diesem Donnerstag vor dem Landgericht Arnsberg. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen Mord aus Habgier vor. Die beiden seien zum Haus des 67-jährigen gekommen, um ihn auszurauben und zu töten, heißt es in der zum Prozessauftakt verlesenen Anklage.

Der Senior habe demnach die Tür geöffnet und sei von den beiden Angeklagten umgestoßen worden. Er habe sich in die Küche flüchten können, wo die beiden Rumänen ihm mehrfach Schläge mit einem Waffeleisen gegen den Kopf versetzt haben sollen. Dann sollen sie neun Mal mit einer Schere auf den Hals des Mannes eingestochen haben. Der Senior verblutete.

Ihre Beute: Das Portemonnaie mit einer ungenannten Summe Bargeld sowie das Smartphone des Mannes. Sein Auto war später im mehrere Kilometer entfernten Winterberg gefunden worden. Vier Wochen nach der mutmaßlichen Tat waren die beiden 21-Jährigen in Rumänien festgenommen worden.

Für den weiteren Prozessverlauf kündigten die Verteidiger eine Erklärung der Angeklagten an. Sein Mandant werde zwar die Tat einräumen, sagte Rechtsanwalt Bernhard Scholz, der den jungen Mann vertritt, der Deutschen Presse-Agentur. Allerdings werde er das von der Staatsanwaltschaft unterstellte Motiv der Habgier abstreiten. Die Tat habe andere Hintergründe gehabt. Einzelheiten dazu wollte der Anwalt in einer entsprechenden Erklärung am kommenden Prozesstag am 5. September verlesen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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