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Seenachtfest: 40 000 Menschen nehmen Abschied vom Feuerwerk

Konstanz  

Seenachtfest: 40 000 Menschen nehmen Abschied vom Feuerwerk

11.08.2019, 10:29 Uhr | dpa

Seenachtfest: 40 000 Menschen nehmen Abschied vom Feuerwerk. Seenachtfest Konstanz

Besucher des Seenachtfestes laufen über die im Abendlicht liegende Rheinbrücke. Foto: Karl-Josef Hildenbrand (Quelle: dpa)

Etwa 40 000 Menschen haben am Samstag das wohl letzte große Feuerwerk im Rahmen des traditionellen Konstanzer Seenachtfests bestaunt. Angesichts des von der Stadt im Mai ausgerufenen Klimanotstands wird die populäre Veranstaltung mit großer Wahrscheinlichkeit im kommenden Jahr nicht erneut auf dem Programm stehen. Über das Feuerwerk und die damit verbundene Umweltbelastung wird bereits seit längerer Zeit in der Stadt diskutiert. Das Seenachtfest gilt als eines der größten Heimatfeste Baden-Württembergs.

Die Polizei zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf des Abends: "Angesichts der Größe der Veranstaltung ist das Seenachtfest äußerst friedlich verlaufen", sagte der Konstanzer Einsatzleiter Gerd Stiefel am Sonntagmorgen.

In einer Umfrage will die Bodensee-Kommune herausfinden, wie die Konstanzer das Fest in Zukunft feiern wollen und wie es umweltfreundlicher gestaltet werden kann. Das leuchtende und knallende Spektakel hatte die Bodensee-Stadt bislang stets gemeinsam mit der Schweizer Nachbarstadt Kreuzlingen ausgerichtet. Dort will der Veranstalter allerdings nicht gänzlich auf das Traditionsfeuerwerk verzichten.

Die Stadt hatte Anfang Mai den Klimanotstand ausgerufen - nach Angaben der Ortsgruppe der Klimaschutzbewegung Fridays for Future als erste Stadt in Deutschland. Die Kommune plant eine klimaneutrale Energieversorgung von Gebäuden und eine umweltfreundliche Verkehrsplanung. Zudem werden alle Entscheidungen der Stadt auf ihre Umweltverträglichkeit hin geprüft.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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