Sie sind hier: Home > Regional >

Fünf Jahre nach Sanierung: Hildesheimer Dom Besuchermagnet

Hildesheim  

Fünf Jahre nach Sanierung: Hildesheimer Dom Besuchermagnet

12.08.2019, 05:34 Uhr | dpa

Fünf Jahre nach Sanierung: Hildesheimer Dom Besuchermagnet. Hildesheimer Dom

Der Hildesheimer Dom St. Mariä Himmelfahrt, auch Hoher Dom zu Hildesheim oder Hildesheimer Mariendom. Foto: Holger Hollemann/Archivbild (Quelle: dpa)

Der vor fünf Jahren nach einer Grundsanierung wiedereröffnete Hildesheimer Dom hat sich zu einem Besuchermagneten auch für kirchenferne Menschen entwickelt. "Gerade in der Ferienzeit merken wir, dass der Dom gut besucht ist, auch von internationalen Gästen", sagte Bistumssprecher Volker Bauerfeld. Binnen fünf Jahren seien 5686 öffentliche Führungen im Dom organisiert worden. Auch beim verstärkten Werben der Stadt Hildesheim um internationale Touristen diene der Dom als ein Anziehungspunkt. Wie eine Sprecherin von Hildesheim Marketing sagte, gebe es auch auf Tourismusmessen ein verstärktes Interesse am Dom. Der Trend stark ansteigender Gästezahlen in Hildesheim sei in den vergangenen Jahren ungebrochen.

"Bis heute bin ich erstaunt, wie dieser Dom von Leuten wahrgenommen wird, sowohl von Touristen und von Gottesdienstbesuchern", sagte Weihbischof Heinz-Günter Bongartz. Der Domplatz und der Dom würden gerade im Sommer von unheimlich vielen Menschen besucht. "Der Dom ist so etwas wie ein Dach für die Seele geworden, das ist rational schwer zu beschreiben", meinte der Weihbischof. "Das ist ein Ort für Menschen, die irgendwie mit dem Geheimnis des Lebens in Berührung kommen wollen." Auch von außerhalb ziehe es viele Menschen in den Dom, wie diese sagten wegen der guten Gottesdienste. Damit sei der Dom auch ein Leuchtturm im Bistum Hildesheim.

Der nach seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wiederaufgebaute und 1960 eröffnete Dom war in fünfjährigen Arbeiten an die ursprüngliche Architektur aus dem Mittelalter angepasst worden. Anbauten sowie eine eingezogene Decke aus den Nachkriegsjahren wurden entfernt und der Fußboden auf sein ursprüngliches Niveau abgesenkt. Die Sanierung war allerdings teurer als geplant: Die Kosten stiegen von 37,2 auf 41 Millionen Euro, was die Kirche aus ihren Rücklagen abdeckt.

Während der Sanierung waren Archäologen auf die ältesten Mauern des Doms aus dem frühen 9. Jahrhundert gestoßen. Zudem entdeckten sie 40 Gräber aus dieser Zeit und bargen drei vollständige Skelette. Die Gräber zweier Bischöfe kamen zum Vorschein und wurden in die neu geschaffene Bischofsgruft integriert. Das Dommuseum wurde in die angrenzende Antonius-Kirche verlegt und um Anbauten und neue Zugänge ergänzt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal