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Prozess gegen drei Frauen wegen versuchten Mordes zieht sich

Frankfurt (Oder)  

Prozess gegen drei Frauen wegen versuchten Mordes zieht sich

12.08.2019, 12:13 Uhr | dpa

Prozess gegen drei Frauen wegen versuchten Mordes zieht sich. Justitia

Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand. Foto: D.- W. Ebener/Archiv (Quelle: dpa)

Der Prozess gegen drei Frauen, die mehrfach versucht haben sollen, einen Mann umzubringen, zieht sich in die Länge. Vom Landgericht Frankfurt (Oder) seien drei neue Termine im September angesetzt worden, sagte ein Sprecher des Gerichts am Montag auf Anfrage. Ursprünglich sollten am Montag die Plädoyers gehalten werden, am Donnerstag sollte dann die Urteilsverkündung sein. Die Staatsanwaltschaft wirft den drei Frauen versuchten Mord und gefährliche Körperverletzung beziehungsweise die Verabredung zu solchen Taten vor.

Die angesetzten Verhandlungstage seien nur eine Prognose, das Programm könne sich ständig ändern, erklärte der Gerichtssprecher. Etwa, wenn vorgeladene Zeugen nicht erschienen seien.

Zwei der Angeklagten sollen dem Opfer am 16. November 2018 Antipsychotika in einer Überdosis verabreicht haben. Anschließend sollen sie mit dem Mann in ein Waldstück kurz hinter der polnischen Grenze gefahren sein. Der Anklage zufolge baten sie ihn, etwas aus dem Kofferraum zu holen. Dann schlugen sie ihm mit einem Wagenheber auf den Kopf.

Außerdem sollen die beiden Frauen versucht haben, dem Mann mit einem Messer in die Schulter zu stechen, sie trafen jedoch nicht. Als sie versuchten, ihn rückwärts mit dem Auto zu überfahren, trafen sie ihn an der Hüfte. Als der Mann auf dem Boden lag, sollen die Frauen wieder mit dem Wagenheber und einer Bierflasche auf ihn eingeschlagen haben. Schließlich konnte der Mann fliehen. Er soll unter anderem ein Schädel-Hirn-Trauma und Prellungen am ganzen Körper erlitten haben.

Der Mann soll mindestens zwei der drei Frauen im Alter von 19, 21 und 30 Jahren bereits vor der Tat gekannt haben. Es soll nach Angaben des Gerichts auch zu sexuellen Handlungen gekommen sein. Außerdem stehe eine Summe von 800 Euro im Raum, die das Opfer nicht bezahlt haben soll. Wofür er das Geld zahlen sollte, war unklar.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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