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Übergriffe auf Flüchtlinge durch Wachpersonal: Ermittlungen

Halberstadt  

Übergriffe auf Flüchtlinge durch Wachpersonal: Ermittlungen

12.08.2019, 16:21 Uhr | dpa

Übergriffe auf Flüchtlinge durch Wachpersonal: Ermittlungen. Zentralen Anlaufstelle in Halberstadt

Flüchtlingskinder spielen auf dem Gelände der Zentralen Anlaufstelle für Asylbewerber in Halberstadt. Foto: Jens Wolf/Archivbild (Quelle: dpa)

Nach den gewaltsamen Übergriffen von Wachpersonal auf Asylsuchende in der Zentralen Anlaufstelle für Geflüchtete (Zast) Halberstadt hat die Ermittlungsgruppe der Polizei ihre Arbeit aufgenommen. Noch stünden die mit dem Fall befassten Beamten ganz am Anfang, sagte am Montag ein Sprecher der mit den Ermittlungen beauftragten Polizeiinspektion Magdeburg. Es werde sicher noch einige Zeit dauern, bis erste Ergebnisse mitgeteilt werden könnten. Über den Vorfall hatte das Innenministerium am Freitag in Magdeburg informiert.

Auf zwei bei Youtube hochgeladenen kurzen Videos ist demnach zu sehen, wie vier Wachleute zwei streitende Flüchtlinge trennen und sie dabei zu Boden stoßen und treten. Einer der Männer wird danach weiter drangsaliert. Die Videosequenzen sind mit dem Datum des 14. April versehen. Die vier beteiligten Wachleute sind nach Angaben von Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) sofort suspendiert worden.

Aktuell befinden sich laut Ministerium weniger als 1000 Asylsuchende in der Erstaufnahmestelle. Pro Schicht seien zehn Wachmänner anwesend - rund um die Uhr, sieben Tage die Woche. Die betroffene Sicherheitsfirma ist den Angaben zufolge seit Dezember 2017 in der Zast im Einsatz, nachdem sie sich in einem europaweiten Vergabeverfahren durchgesetzt hatte. Wachschutz-Unternehmen mussten und müssen nach Angaben von Ministeriumssprecher Stefan Brodtrück strenge Kriterien erfüllen. So würden alle Mitarbeiter gründlich von Polizei und Verfassungsschutz überprüft.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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