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ADPM-Spitzenkandidat Ermer will keinen Sitz im Landtag

Dresden  

ADPM-Spitzenkandidat Ermer will keinen Sitz im Landtag

13.08.2019, 17:24 Uhr | dpa

Egbert Ermer, Spitzenkandidat der Partei "Aufbruch deutscher Patrioten Mitteldeutschland" (ADPM), will ein mögliches Mandat im sächsischen Landtag nicht annehmen. Nach seinem Rücktritt als stellvertretender Parteivorsitzender halte er vor der Landtagswahl in Sachsen am 1. September an Listenplatz 1 fest, sagte Ermer am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Er sehe sich allerdings nur als "Füller der Lücke". Zudem gehe er nicht davon aus, dass die Partei ADPM ins Parlament einziehen werde.

Am Montag hatten Ermer und der ADPM-Gründer und bisherige Parteichef André Poggenburg ihren Rückzug aus der Partei angekündigt. Am Wochenende hatten die beiden zusammen mit einem weiteren Vorstandsmitglied auf einem Parteitag in Leipzig einen Antrag gestellt, den Wahlkampf der ADPM zugunsten der AfD zu beenden und die Partei bis Ende August aufzulösen. Der Antrag war abgelehnt worden. Ermer und der Ex-AfD-Politiker Poggenburg hatten daraufhin ihre Ämter niedergelegt. In einer Mitteilung kündigte Poggenburg am Montag an, er und Ermer würden die Partei "nach ordnungsgemäßen Übergaben" verlassen.

Ermer sagte am Dienstag, er und Poggenburg würden die Partei zum 31. August verlassen. Poggenburg war zunächst nicht zu erreichen. Mit Blick auf die Wahl am 1. September sagte der sächsische Vize-Landeswahlleiter, Robert Kluger: Es sei nicht zwingend notwendig, Mitglied einer Partei zu sein, um für deren Liste anzutreten.

Bei dem außerordentlichen Parteitag in Leipzig sei am Sonntag Benjamin Przybylla zum kommissarischen Vorsitzenden der ADPM gewählt worden, sagte Schatzmeister Mirko Schüring am Dienstag. Ende September solle ein neuer Vorstand gewählt werden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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