Sie sind hier: Home > Regional >

Planungen für A14-Nordverlängerung kommen weiter voran

Schernikau  

Planungen für A14-Nordverlängerung kommen weiter voran

14.08.2019, 16:02 Uhr | dpa

Planungen für A14-Nordverlängerung kommen weiter voran. Streit um Bau der A14-Nordverlängerung

Die gesperrte Auffahrt zur Bundesautobahn 14 in Richtung Stendal und Schwerin bei Colbitz. Foto: Jens Wolf/Archivbild (Quelle: dpa)

Die Nordverlängerung der Autobahn 14 von Magdeburg Richtung Ostsee kommt einen großen Schritt voran. Der Planfeststellungsbeschluss für den Abschnitt von Lüderitz bis Stendal liegt vor. "Damit kann es kontinuierlich weitergehen mit dem Bau der wichtigen Nord-Süd-Verbindung durch die Altmark", sagte Landesverkehrsminister Thomas Webel (CDU) am Rande eines Baustellenbesuchs in Schernikau (Landkreis Stendal). Dort entsteht ein Zubringer für die künftige Autobahn. Für den knapp 13 Kilometer langen Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Lüderitz und Stendal-Mitte sind Baukosten von rund 150 Millionen Euro veranschlagt.

In der vergangenen Woche hatten das Verkehrsministerium und die Umweltschutzorganisation BUND einen Kompromiss verkündet, der zusätzliche Natur- und Lärmschutzmaßnahmen vorsieht. Im Gegenzug verzichtet der BUND auf Klagen gegen alle weiteren A14-Abschnitte. Zuvor gab es in Brandenburg einen ähnlichen Vergleich für ein rund 20 Kilometer langes geplantes A14-Stück. Offen ist, ob das Bundesverwaltungsgericht die Vergleiche annimmt. Und auch die Verbandsgemeinde Seehausen hat eine Klage zurückgezogen, wie Webel am Vorabend nach einem Ratsbeschluss mitgeteilt hatte.

Wenn niemand gegen den 800 Seiten starken Beschluss klage, sei das Baurecht unanfechtbar, erklärte Webel. Dann könnten mit einem Schlag mehr als 31 Autobahnkilometer gebaut werden, da für den nördlich anschließenden Abschnitt bis Osterburg Baurecht bestehe.

Nach Ausschreibungen und Auftragsvergabe, könnten Mitte nächsten Jahres die Bagger anrollen. Die Kosten für das knapp 18 Kilometer lange Stück von Stendal-Mitte bis Osterburg werden mit rund 145 Millionen Euro veranschlagt. Die Bauzeit beträgt drei Jahre.

Seit 2017 wird am Abschnitt Colbitz - Tangerhütte gebaut. Ende 2020 sollen auf der 8,5 Kilometer langen Strecke die Fahrzeuge rollen. Für den knapp 15 Kilometer langen Folgeabschnitt Tangerhütte - Lüderitz fiel im Sommer 2018 der Startschuss. Dort sollen 2022 Autos rollen. Der Lückenschluss zwischen den bestehenden A14-Anschlussstellen Dahlenwarsleben und Schwerin umfasst 155 Kilometer. Er wird voraussichtlich insgesamt 1,5 Milliarden Euro kosten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal