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Tirol: Blockabfertigung im ersten Halbjahr 2020 beschlossen

Kufstein  

Tirol: Blockabfertigung im ersten Halbjahr 2020 beschlossen

15.08.2019, 11:47 Uhr | dpa

Tirol: Blockabfertigung im ersten Halbjahr 2020 beschlossen. Parkende Lkw stehen an einem Autobahnparkplatz

Lastwagen stehen auf dem Rastplatz einer Autobahn. Foto: Uli Deck/Archiv (Quelle: dpa)

Das österreichische Bundesland Tirol will im ersten Halbjahr 2020 an 20 Tagen Lastwagen nur blockweise die Grenze passieren lassen. Das beschloss die Tiroler Landesregierung am Donnerstag. "Nach knapp zwei Jahren bestätigen sich die Blockabfertigungen als unverzichtbares Verkehrslenkungsinstrument, um die Verkehrs- und Versorgungssicherheit an besonders kritischen Tagen zu gewährleisten", sagte Tirols Landeschef Günther Platter laut einer Mitteilung. Nun gehe es darum, die Blockabfertigungen technisch durch ein automatisiertes System zu unterstützen. Damit soll im Februar begonnen werden. Aus Deutschland gibt es viel Kritik an dem Vorgehen.

Tirols Verkehrsreferentin Ingrid Felipe erklärte, dass der Verkehr insgesamt, insbesondere das Verkehrsaufkommen an den Wochenenden als auch der Güterverkehr im Jahr 2018 zugenommen hätten. "Der Brenner ist im Vergleich zu anderen alpenquerenden Pässen nach wie vor der am stärksten belastete Übergang", erklärte Felipe mit Verweis auf einen neuen Verkehrsbericht. "Mehr als die Hälfte der Transit-Lkw nahmen einen Mehr- oder Umweg über den Brenner in Kauf."

Das 1,35 Millionen Euro teure Dosiersystem soll dafür sorgen, dass an Blockabfertigungstagen etwa alle zwölf Sekunden ein Lastwagen den Grenzübergang bei Kufstein-Nord passieren kann. Maximal bleibt es bei 300 Lastern pro Stunde. 2018 wurden Lastwagen an der Grenze laut dem Land Tirol an 27 Tagen blockweise abgefertigt, im laufenden Jahr an bislang 19 Tagen. Auf bayerischer Seite hat die Lkw-Blockabfertigung oft lange Staus zur Folge. Nach österreichischen Angaben fahren jährlich bis zu 2,5 Millionen Laster über den Brenner.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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