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Woidke: AfD Gefahr für Wirtschaftsstandort Brandenburg

Cottbus  

Woidke: AfD Gefahr für Wirtschaftsstandort Brandenburg

16.08.2019, 11:13 Uhr | dpa

Woidke: AfD Gefahr für Wirtschaftsstandort Brandenburg. Dietmar Woidke

Dietmar Woidke. Foto: Carsten Koall/Archivbild (Quelle: dpa)

Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sieht in der AfD eine Gefahr für die Wirtschaft in Brandenburg. Im ZDF-"Morgenmagazin" sagt er am Freitag, Bilder von fremdenfeindlichen Aufmärschen in Cottbus hinterließen Spuren. Etwa solle dort mit Rolls Royce an der nächsten Generation von Flugzeugturbinen gearbeitet werden. "Wir brauchen Fachkräfte aus aller Welt, die hier zu uns kommen", sagte er.

Er schloss erneut aus, dass seine Partei nach der Wahl mit der AfD sprechen werde. "Ich schließe Gespräche und jegliche Kooperation mit der AfD aus", sagte er der dpa. Die Partei predige Spaltung und sei rassistisch und fremdenfeindlich. "Sie ist ein Risiko für unseren Wirtschaftsstandort Brandenburg."

Bei einem Rededuell mit dem Spitzenkandidaten der CDU für die Landtagswahl, Ingo Senftleben, hatte Woidke bereits am Donnerstagabend in Cottbus gesagt, das größte Risiko für wirtschaftliche Entwicklung in der Lausitz liege in Fremdenfeindlichkeit und rechten Aufmärschen.

Auch Senftleben hatte scharfe Kritik an der AfD geübt. "Wir müssen über die Dinge reden, die nicht richtig laufen, aber nicht auf ihre Art und Weise und schon gar nicht mit radikalen Parolen", hatte er an einen AfD-Sympathisanten und Fragesteller gerichtet, gesagt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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