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Sonnenfinsternis-Foto aus Mondperspektive gelungen

Sörup  

Sonnenfinsternis-Foto aus Mondperspektive gelungen

16.08.2019, 14:39 Uhr | dpa

Sonnenfinsternis-Foto aus Mondperspektive gelungen. Sonnenfinsternis-Foto aus Mondperspektive

Das Foto zeigt eine Sonnenfinsternis aus der Mondperspektive. Foto: Harbin Institute of Techology/CAMRAS/DK5LA (Quelle: dpa)

Ein Amateurfunker aus Schleswig-Holstein hat ein spektakuläres Foto einer Sonnenfinsternis aus der Mondperspektive veröffentlicht, das von einem chinesischen Satelliten gemacht wurde. Das Foto zeigt im Vordergrund die von Kratern zerklüftete Rückseite des Mondes und im Hintergrund die blaue Erde mit einem schwarzen Fleck links oben. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung darüber berichtet.

Das Foto sei am 2. Juli gemacht worden und zeige die Sonnenfinsternis über dem Pazifik bei Chile, sagte Kühn der Deutschen Presse-Agentur. Aufgenommen wurde es von dem chinesischen Satelliten "Longjiang 2" - und der Befehl zum Download des Bildes kam von dem 70-jährigen Amateurfunker Reinhard Kühn aus Sörup bei Flensburg.

Der ehemalige Banker, der seit 50 Jahren leidenschaftlicher Funkamateur ist, arbeitet seit Mitte 2018 mit den Chinesen zusammen. "Die haben festgestellt, dass sie jemand brauchen, der den Uplink machen kann, wenn in China der Mond nicht mehr sichtbar ist", sagte er.

Für den chinesischen Satelliten bekam Kühn vom Harbin Institute of Technology in China unter dessen Projektleiter Wei Mingchuan eine Datenbank mit Befehlen, die er über seine Antenne ausstrahlen kann. So konnte er auch den Befehl zum Download geben. Das Foto wurde dann über das Dwingeloo-Radioteleskop in den Niederlanden und von chinesischen Stationen empfangen.

Tammo Jan Dijkema von der Camras-Stiftung, die das Dwingeloo-Radioteleskop betreibt, bestätigte den Download. Er habe das Teleskop bedient, als das Foto vom Satelliten heruntergeladen wurde, sagte er der dpa. Die Mit-Rechte an dem Bild hat sich Kühn also verdient - mit seinem Rufzeichen DK5LA steht er drunter.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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