Sie sind hier: Home > Regional >

Landesamt: Blaualgen in Badeseen dieses Jahr besonders früh

Bad Langensalza  

Landesamt: Blaualgen in Badeseen dieses Jahr besonders früh

17.08.2019, 12:01 Uhr | dpa

Landesamt: Blaualgen in Badeseen dieses Jahr besonders früh. Warnung vor Blaualgen

Ein Schild "Vom Baden wird abgeraten - Blaualgen" steht an einem See. Foto: Julian Stratenschulte/Archivbild (Quelle: dpa)

In Thüringen sind Blaualgen in Badeseen nach Beobachtungen des Landesamtes für Verbraucherschutz in diesem Jahr früher aufgetreten als in vergangenen Jahren. Teilweise war dies schon kurz nach Beginn der Badesaison Mitte Mai der Fall, wie die Behörde der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Üblicherweise komme es erst in der Mitte oder gegen Ende der Badesaison zu größeren Konzentrationen in Badegewässern. Insgesamt halte sich der Blaualgenbefall in Thüringen in dieser Saison bislang allerdings in Grenzen. Betroffen waren laut Behörde fünf Gewässer, eines weniger als 2018.

Nur ein Badesee, das Strandbad Breitungen (Landkreis Schmalkalden-Meiningen), musste dem Landesamt zufolge wegen Blaualgenbefalls zeitweilig gesperrt werden. Dort waren die in der Fachsprache Cyanobakterien genannten Blaualgen zu Saisonbeginn aufgetreten. Der Badebetrieb startete deshalb erst nach Verbesserung der Situation in der letzten Juniwoche. An anderen Seen, dem Stausee Albersdorf (Landkreis Greiz), dem Frauensee im Wartburgkreis und dem Strandbad Schleichersee Jena, stellten die Gesundheitsämter zeitweise Warnschilder auf.

In der Regel führen zu viele Nährstoffe in Seen zur Bildung von Blaualgen im Wasser, vor allem in Verbindung mit hohen Temperaturen. Die Nährstoffe gelangen oft durch intensive Düngung in der Landwirtschaft in die Gewässer. Einige Blaualgen-Arten sondern für Menschen giftige Stoffe (Toxine) ab. Das Verschlucken des Wassers kann deshalb zu Durchfall und Erbrechen führen. Insbesondere Kleinkindern und Menschen mit geschwächtem Immunsystem raten Behörden vom Baden in befallenen Seen ab.

In Thüringen gibt es 30 Badeseen. Die Gesundheitsämter überwachen sie während der Badesaison. Sie entnehmen mindestens einmal im Monat Wasserproben und untersuchen sie auf Blaualgen, ebenso auf Darmbakterien und Parasiten von Vögeln. Wegen Darmbakterien im Wasser galt für den Bergsee Ratscher laut Landesamt Ende Mai kurzzeitig ein Badeverbot, das aber rasch wieder aufgehoben werden konnte.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal