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Klimaforscher Schellnhuber schließt Ministeramt nicht aus

Potsdam  

Klimaforscher Schellnhuber schließt Ministeramt nicht aus

18.08.2019, 17:43 Uhr | dpa

Klimaforscher Schellnhuber schließt Ministeramt nicht aus. Hans Joachim Schellnhuber

Hans Joachim Schellnhuber, Klimaforscher und ehemaliger Direktor des PIK. Foto: Christoph Soeder/Archivbild (Quelle: dpa)

Der Potsdamer Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber schließt ein Ministeramt nach der Landtagswahl in Brandenburg nicht aus. Die Zeiten seien außergewöhnlich. "Da kommt man dann auch als emeritierter Professor ins Grübeln, ob man nicht selbst in die politische Bütt steigen sollte, um das endlich umzusetzen helfen, was die Wissenschaft immer dringlicher empfiehlt", sagte der 69-Jährige den "Potsdamer Neusten Nachrichten". Unabhängig davon sei er bereit, die demokratischen Parteien nach der Wahl am 1. September zur Bewältigung der Klimakrise zu beraten.

Einer Partei will der Gründungsdirektor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) jedoch nicht beitreten: "Was ich als Wissenschaftler einbringen kann, ist mein Sachverstand, nicht irgendeine starre Weltanschauung." Schellnhuber kritisierte die derzeitige rot-rote Landesregierung, weil sie das Thema Klimaschutz von der politischen Agenda verdrängt habe. Er wünsche sich, dass die neue Regierung "ein konkretes und stimmiges Zukunftskonzept für das Land entwickelt".

Ein Tempolimit auf Autobahnen könne dem Klima beispielsweise ein wenig helfen. Vor allem müsse man aber über Subventionen der Schiene "ganz klar den Vorrang vor der Straße" einräumen. Brandenburg könnte seiner Meinung nach ein Land sein, wo innovative Ansätze erprobt werden - beispielsweise Windturbinen an Flugdrachen als Alternative zu Windrädern. Die Idee existiere schon länger, wurde demnach jedoch noch nie ernsthaft erprobt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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