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Mann gequält, Morde verabredet: Drei Männer vor Gericht

Viersen  

Mann gequält, Morde verabredet: Drei Männer vor Gericht

19.08.2019, 02:34 Uhr | dpa

Mann gequält, Morde verabredet: Drei Männer vor Gericht. Justizia

Eine Statue der Justizia. Foto: Peter Steffen/Archivbild (Quelle: dpa)

Nach der schweren Misshandlung eines jungen Mannes in Viersen stehen ein 30- und ein 34-Jähriger in Mönchengladbach vor Gericht. Sie sollen geplant haben, den 29-Jährigen zu töten, wie die Staatsanwaltschaft am Montag vor dem Landgericht in ihrer Anklage feststellte. Demnach hatten die Männer ihr Opfer in einer Wohnung in Viersen gefesselt, gequält und auch 2000 Euro Bargeld gefordert. Den Angeklagten wird Verabredung zum Mord, erpresserischer Menschenraub und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.

Laut Anklage lockten die beiden Männer den 29 Jahre alten Flüchtling, den einer der Beschuldigten aus einer Flüchtlingsunterkunft in Viersen kannte, im Februar in eine Wohnung und quälten ihn: Mit einer Eisenkette fesselten sie ihn auf einem Bürostuhl, fügten ihm Stich- und Schnittverletzungen mit Messern zu, zerschlugen eine Flasche auf seinem Kopf und schlugen ihn mit einem Baseballschläger.

Sie gossen ihm darüber hinaus eine Flüssigkeit in die Wunden, damit die Schmerzen größer wurden, und zogen ihm eine Plastiktüte über den Kopf. Sie forderten 2000 Euro von ihm und drohten, ihn zu töten. Verzweifelt rief der Afrikaner seine Mutter und Schwester an, die ihm das Geld nicht geben konnten. Das Opfer konnte fliehen, als seine Peiniger einschliefen.

Darüber hinaus soll der 34-Jährige mit einem weiteren 43 Jahre alten Angeklagten zwei weitere, aber nicht vollzogene Morde verabredet haben. Die Angeklagten kannten sich aus dem Drogenmilieu. Die Verteidiger kündigten an, dass sich die Angeklagten äußern wollten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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